21.09.2016, 09:03 Uhr

Sven Klimbacher und ganz neue Töne im "Luxus-Bunker"

Kommt ein Klimbacher geflogen: Der Kärntner haut sich auch mit 35 noch voll rein. (Foto: GEPA)

Die 99ers weihen gegen Innsbruck das neue Merkur Eisstadion offiziell ein. Mit Rückkehrer Sven Klimbacher.

Es ist angerichtet – morgen (19.30) leiten die 99ers mit der Heimpremiere gegen Innsbruck eine neue Zeitrechnung ein. Zur offiziellen Eröffnung des Merkur Eisstadions öffnet der nunmehrige "Luxus-Bunker" bereits um 17.30 Uhr seine Pforten. Ab 18.10 Uhr sorgt die Kultband Opus für Stimmung.
"Jetzt schaut’s halt wie eine richtige Eishalle aus", lächelt 99ers-Verteidiger Sven Klimbacher. "Man muss ehrlich sagen, unser Stadion ist jetzt einfach richtig geil – auch die KAC-Spieler haben nach der Testpartie richtig neidig aus der Wäsch geschaut."
Durchaus beneidenswert war auch die Frühform, die man beim 4:1-Sieg zum Liga-Auftakt in Dornbirn an den Tag legte. "Das war sicher ein Schritt in die richtige Richtung. Überbewerten darf man den Sieg aber auch nicht – speziell das erste Drittel war einfach nicht gut von uns", tritt der Routinier gleich einmal auf die Euphoriebremse.
Nach vier Jahren in Wien ist der 35-Jährige nun wieder an der Mur gelandet. "Eigentlich war geplant, dass wir in Wien bleiben. Doch dann war ich dem Trainer angeblich zu alt und ich bin im Juni doch etwas in der Luft gehängt. Das war natürlich alles andere als eine einfache Zeit, weil mir das in meiner Karriere noch nie passiert ist", ist der Kärntner ehrlich.

Da spielt die Musik

Da Innsbruck und Dornbirn lieber Ausländer als einen gestandenen österreichischen Verteidiger verpflichteten, schlugen im August doch noch die Grazer zu. "Am Ende hat halt alles einen Grund und ich bin wirklich froh, wieder hier zu sein." Vom Karriereende will die Nummer 29 übrigens noch nichts hören: "Drei Jahre sind locker noch drin." Nur die Kabinenmusik der jungen Grazer Garde ist für Klimbacher mitunter gewöhnungsbedürftig. "Daniel Natter und mein Zimmerkollege Mario Petrovitz sind unsere DJs – aber Musik ist das keine mehr, was die auflegen", lächelt der zweifache Familienvater.

Zauberer und Arbeiter

Die Stimmung in der 99ers-Kabine passt also. "Wir haben richtig gute Charaktere in der Mannschaft – das war in Graz nicht immer so. Die Mannschaft ist toll zusammengewachsen, trotz der eher durchwachsenen Vorbereitung."
Die Play-offs als Saisonziel sind für ihn auf alle Fälle machbar. "Wir sind sicher kein Team von Zauberern – vielleicht abgesehen von Oliver Setzinger und Kyle Beach –, wir müssen eben einfach das spielen, was wir können. Hart arbeiten und kämpfen, dann ist für uns einiges drin."
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