14.04.2016, 10:39 Uhr

Der Fantasy-Trip startet in Tollet

216 Seiten Witz, Fantasy und Spannung verspricht Christine Hochreiners erster Teil von "Spezialeinheit Die Nacht". (Foto: Julia Mittermayr)

Wie die Zukunft aussehen könnte, beschreibt Christine Hochreiner in ihrem ersten Roman.

TOLLET (jmi). In eine fantastische Zukunft entführt Christine Hochreiner ihre Leser. Die 24-jährige aus Tollet hat nun das erste Buch ihrer Reihe "Spezialeinheit Die Nacht" veröffentlicht. Der erste Band "Blasser Mond" spielt im Jahr 2108 und erzählt von der jungen Rebekka, die sich den Nacht-Kämpfern anschließt und mit ihnen gemeinsam gegen das Böse kämpft. Der Clou: Jeder der Kämpfer hat eine spezielle Gabe.

Schreiben seit zehn Jahre


Ihrer großen Leidenschaft, dem Schreiben, geht sie nicht erst seit gestern nach: "Vor ungefähr zehn Jahren habe ich mit der 'Spezialeinheit' angefangen." Hochreiner, die als Kellnerin arbeitet, schreibt nur wenn sie Lust hat. Vielleicht ist das ihr Geheimnis. Produktiv ist sie allemal: Mittlerweile hat sie bis zum elften Band geschrieben. Ihre Leser müssen sich aber dennoch etwas gedulden, denn die Jungautorin überarbeitet jedes Buch noch ein zweites Mal, ehe es in den Verlag kommt. Die gute Nachricht: Der zweite Teil der Reihe ist schon weggeschickt. Und das ist auch gut so, denn viele ihrer Leser brennen schon darauf, wie es weitergeht, wie Hochreiner erzählt: "Sie meinen: voll super, voll cool. Wann kommt der nächste Teil raus?"

"Will selber wissen, wie's weitergeht"


Wie ihre Bücher entstehen? "Ich kann es nicht erklären, ich schreibe einfach. Meine Geschichten und deren Handlung sind sozusagen Selbstläufer. Da kann es dann auch passieren, dass die Figuren sterben. Und das geht einem dann schon ans Herz", lacht Hochreiner. Fantasy ist auf jeden Fall ihr Spezialgebiet. Hochreiner liest auch selber gerne Bücher dieses Genres. Besonders die Black-Dagger-Serie von J.R. Ward hat es ihr angetan. "Das Schwerste ist der Anfang. Darum habe ich auch mit dem jetzigen dritten Band begonnen. Und da muss natürlich auch die Entstehungsgeschichte erzählt werden, darum auch ein erster und zweiter Teil". Die nötige Unterstützung kommt von ihrem Umfeld: Ihre beste Freundin Seher gibt ihr regelmäßig Tipps und liest Korrektur. "Sie klärt mich auch auf, wenn etwas an der Geschichte unlogisch ist oder keinen Sinn ergibt. Das kann ich schon mal übersehen, denn ich habe ja alles im Kopf. Wenn Seher nicht wäre, dann hätte ich schon ein Problem." Als Dankeschön bekommt Seher auch eine Figur in Band 9 gewidmet.

Glück im kleinen Verlag


Sie war auch, die Hochreiner für das Verschicken zum Verlag überredete. Der kleine Verlag Fischer nimmt viele Neuautoren, nach drei Monaten hatte Hochreiner die Zusage im Postkasten. "Ich habe es erst glauben können, als ich das Buch in den Händen hielt. Meine Eltern und Freunde sind auch stolz auf mich. Das passt schon", lacht sie. Und darum geht es auch weiter für die Figuren der "Spezialeinheit Die Nacht": "Keine Ahnung wie viele Teile es werden, aber fünf, sechs Bücher werden es auf jeden Fall", so Hochreiner "weiterschreiben werde ich auf jeden Fall. Ich will ja selber auch wissen, wie es weitergeht."

Buchtipp: Spezialeinheit Die Nacht, Band 1


Schottland im Jahre 2108: An Rebekkas Hochzeitstag stürmen Unbekannte die Feier und erschießen die Gäste. Nur die Braut selbst kann entkommen und findet Schutz bei Black Jack und seinen Freunden, der geheimen Spezialeinheit Die Nacht.
R. G. Fischer, 216 S., 15,40 Euro. Erhältlich im Gemeindeamt Tollet, im Pollhamerhof, auf www.thalia.at, www.libro.at und www.amazon.at.
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