24.08.2016, 08:13 Uhr

Feuerwehr rückte zur Stierrettung im Stall aus

Eine außergewöhnliche Tierrettung hatte die Feuerwehr Eschenau in Hauslau zu bewältigen. (Foto: FF Eschenau/H.)
ESCHENAU. Am frühen Morgen des Montag, 22. August, wurde die Feuerwehr Eschenau zu einer Tierrettung in Hasledt gerufen. Der Bauer fand in seinem Stall Stiere, die in einem gebrochenen Betonspaltenelement feststeckten. In der Box befanden sich vier Tiere. Ein Bulle stand unversehrt neben den beiden eingeklemmten Stieren und ein Tier fehlte. Der verschwundene Stier war durch das gebrochene Element in den darunter liegenden Jauchekanal gestürzt und gab keine Lebenszeichen mehr von sich.
Der noch unversehrte Stier, konnte mit Hilfe eines Holzbalkens rasch aus dem Gefahrenbereich weggesperrt werden. Durch diese provisorisch eingerichtete Trennwand konnte der Bulle die bevorstehenden Rettungs- und Bergungsaktion nicht stören bzw. ohne großem Aufwand von der Bodenöffnung ferngehalten werden.
Die beiden in der Öffnung steckenden und gestressten Stiere wurde fixiert um nicht noch tiefer in den Jauchekanal zu rutschen. Mittels eines rasch organisierten Teleskopladers und einem Traktor mit Frontlader wurde ein Holzbalken fixiert und die aufwendige Rettung der beiden eingeklemmten Rinder mit Hilfe eines Greifzuges vorgenommen.
Nach dem Entfernen eines weiteren Betonspaltenelements rückte ein Atemschutztrupp in den Jauchekanal zur Bergung des darin befindlichen toten Stieres vor.
"Alles in Allem ein außergewöhnlicher Einsatz für Mensch und Tier, der auf Grund der engen Platzverhältnisse und den gestressten Tieren besondere Sensibilität und Taktik erforderte", so Gerhard Moser von der Feuerwehr. Elf Mann der Feuerwehr waren gut drei Stunden im Einsatz.

Fotos: FF Eschenau/H.
1
Einem Mitglied gefällt das:
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.