06.04.2016, 08:07 Uhr

Renaturierung - Ein postitives Zeichen für die Natur

Die Idee einer Renaturierung eines Teilstückes des Rottenbaches wurde 2014 von den Grundeigentümern Josef u. Brigitte Mayrhuber geboren. In Zusammenarbeit der Grundeigentümer, dem Gewässerbezirk Grieskirchen, dem Wasserverband Trattnachtal und der Marktgemeinde Hofkirchen an der Trattnach wurde daraufhin ein Projekt erstellt, um den Mündungsbereich des Rottenbaches in der Gemeinde Hofkirchen/Trattnach zu revitalisieren. Nach Einholung aller Genehmigungen wurde im Dezember 2015 mit den ersten Bauarbeiten begonnen.

Beim regulierten Rottenbach wurde ca. 200 Meter oberhalb der Mündung ein Auslaufbauwerk und im Anschluss ein ca. 100 m langes, neues Bachbett errichtet. Dieses neue Gerinne wurde an einen Altarm der Trattnach angebunden und der Anschluss des Altarmes an die Trattnach neu hergestellt. Somit entstand ein ca. 350 m langer, neuer Gewässerlauf, welcher in etwa dem ursprünglichen Zustand des Rottenbaches entspricht. Dementsprechend ist zu erwarten, dass sich in diesem Bereich zahlreiche standorttypische Pflanzen u. Tiere ansiedeln werden, welche genau diese nun vorherrschenden Umweltbedingungen benötigen. Das neue Gewässer wurde für Fische und andere Wasserlebewesen durchgängig hergestellt und es somit der Rottenbach, im Hinblick auf die im Wasser lebenden Tiere, wieder mit der Trattnach verbunden.

Nach einer 4-monatigen Bauzeit erfolgte am 29. März erfolgte der offizielle Durchstich des Rottenbaches und es fließt nun das Wasser wieder in einem ca. 350 Meter langen, naturnah hergestelltem, neuen Bachbett bis zur Trattnach.

Foto v. links:
Robert Brandl, Norbert Haderer, DI (FH) Christian Antlinger, HR DI Thomas Kibler,
Bgm. Alois Zauner, Helmut Peham
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