22.05.2016, 22:40 Uhr

Güssinger Schulen erweitern Austauschprogramm

HBLA und Landwirtschaftsschule kooperieren: Direktorin Karin Schneemann, Agrarlandesrätin Verena Dunst, Pferdewirtin Petra Reif-Faustner, Direktor Gerhard Müllner (von links).
Die Landwirtschaftliche Fachschule (LWFS) und die Höhere Bundeslehranstalt für Wirtschaftsberufe ("Ecole") in Güssing erweitern ihre Zusammenarbeit. Ab September bekommen Jugendliche der einen Schule Einblick bei der jeweils anderen Schule, was den Umgang mit Lebensmitteln betrifft.

Das Austauschprogramm enthält mehrere Praxiseinheiten pro Semester. "Schülerinnen der Ecole lernen, wie Feldfrüchte angebaut oder Nutztiere gehalten werden. Die Landwirtschaftsschüler wiederum können in der HBLA-Schulküche sehen, wie Lebensmittel verarbeitet oder verkocht werden können", erläutert Gerhard Müllner, Direktor der Landwirtschaftsschule.

"Die Kooperation ist ein weiterer Beitrag, um die Schulstandorte zu erhalten", betont HBLA-Direktorin Karin Schneemann. Konkurrenzdenken zwischen Schulen sei fehl am Platz.

"Für Jugendliche bedeuten Mehrfachqualifikationen immer einen Vorteil, vor allem, wenn sie wie hier einen hohen Praxisanteil haben", lobt Agrarlandesrätin Verena Dunst.

Die Zusammenarbeit von LWFS und Ecole konzentriert sich seit 2002 vor allem auf den pferdewirtschaftlichen Zweig. Absolventen der dreijährigen Fachausbildung können nach der LWFS in die Ecole wechseln und dort die Matura machen. Zwischen fünf und sieben Schüler pro Jahrgang machen von dieser Möglichkeit Gebrauch.
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