12.09.2016, 12:45 Uhr

Kommentar: Eine "never ending story"

Seit die ersten Flüchtlinge die österreichische Grenze passiert haben, spaltet das Thema die Gesellschaft. Wie weit soll die Hilfsbereitschaft gehen? Wie viele könne wir noch aufnehmen? Wie sicher sind wir noch im eigenen Land? Wie soll das alles finanziert werden? Alles Fragen, die sich die europäische Politik viel zu spät gestellt hat. Da freut es umso mehr, dass es im Südburgenland viele Menschen mit großen Herzen gibt, die trotz der widrigen Umstände etwas Ordnung in das Chaos bringen. Sei es das Bundesheer, die Polizei, Rettungsdienst und Ärzte oder caritative Einrichtungen, die Gemeinde oder die vielen Freiwilligen. Bleibt nun zu hoffen, dass die Politik die kurze Verschnaufpause nutzt, um Strategien zu entwicklen, das Problem in den Griff zu bekommen. Hier ist vor allem die Außenpolitik gefragt. Es ist auf jeden Fall nicht der beste Zeitpunkt für Österreich, keinen Bundespräsidenten zu haben.

Link: Burgenland zwischen Menschlichkeit und Selbstschutz - Ein Jahr nach der Flüchtligskrise
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