11.04.2016, 13:35 Uhr

Olbendorf: Aus Baumschnitt wird Ökoenergie

Forcieren die Biomasseverwertung: Jürgen Graf, Christian Pinter, Wolfgang Sodl, Andreas Schneemann (von links).
Lieber zur Energieerzeugung nutzen als shreddern und kompostieren - dieser Devise folgt die Gemeinde Olbendorf, was den Baum-, Strauch- und Grünschnitt betrifft. Alles Gemähte und Geschnittene, das die Olbendorfer auf dem neuen Sammelplatz beim Bauhof abgeben, wird damit sinnvoll verwertet. Auch das, was entlang der Straßen und Güterwege geschnitten wird, landet hier.

Wärme für 15 Haushalte

"Seit wir die Grüngutdeponie im Herbst 2014 eröffnet haben, wurden rund 500 Kubikmeter Baumschnitt gesammelt. Die Heizwärme, die daraus erzeugt wurde, entspricht dem Bedarf von rund 15 Haushalten", zieht Bgm. Wolfgang Sodl Zwischenbilanz.

Transportiert wird das Olbendorfer Holz zu diversen Heizwerken im Südburgenland. Der Grasschnitt - bisher waren das ebenfalls rund 500 Kubikmeter - kommt in die Biogasanlage Csar nach Bocksdorf. Die bisher rund 600 Kubikmeter Strauchschnitt landen in Kompostieranlagen in Riedlingsdorf und Welgersdorf.

Die Bürger können ihr Grüngut kostenlos abgeben. Nur trennen sollten sie es vorher, da Baum-, Strauch- und Baumschnitt getrennt verwertet werden.

"Wir wollen dieses Modell auf andere Gemeinden ausweiten. Es gibt bereits konkretes Interesse", berichtet Andreas Schneemann, Geschäftsführer der Klimamodellregion rund um Stegersbach.
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