09.05.2016, 13:49 Uhr

Ollersdorfer Pendler-Parkplatz droht Sperre

Bgm. Bernd Strobl (3. von rechts) und andere ÖVP-Vertreter kritisieren, dass das Land den Ausbau zu einer Park-and-Ride-Anlage nicht unterstützt.
Das gemeindeeigene Grundstück neben der Ollersdorfer Strembachbrücke, auf dem zahlreiche Wien-Pendler tagsüber ihre Autos abstellen, steht möglicherweise nicht mehr lange als Parkplatz zur Verfügung. Der Ausbau zu einer befestigten Park-and-Ride-Anlage mit Asphaltuntergrund und Beleuchtung wird zwar seit zwei Jahren überlegt, die Landesregierung lehnt allerdings eine finanzielle Unterstützung ab.

"Die Gemeinde kann nicht die Haftung für allfällige Schäden übernehmen. Ich hoffe nicht, dass wir den Parkplatz sperren müssen", so Bürgermeister Bernd Strobl.

Durchschnittlich 25 Autos stellen Pendler aus Stinatz, Wörterberg und Hackerberg täglich auf dem Platz ab. Zur G1-Bushaltestelle sind es nur wenige Meter.

Park-and-Ride-Anlagen im Norden

"In Mattersburg, Neusiedl und Bruck an der Leitha hat die Landesregierung den Bau von Park-and-Ride-Anlagen zuletzt großzügig unterstützt. Auf den Süden wird vergessen", kritisiert Strobl.

Die Landesverkehrsabteilung hatte die Unterstützung bisher versagt, weil der Bedarf nicht gegeben sei. Entlang des Sportplatzes stünden andere Parkplätze zur Verfügung, hieß es.
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