23.03.2016, 17:00 Uhr

Rotes Kreuz legt Jahresbilanz 2015 vor

16.320 Rettungseinsätze waren im Jahr 2015 zu bewältigen. (Foto: Anna Stöcher)
79.596 Einsätze absolvierte das burgenländische Rote Kreuz im vergangenen Jahr. 58.054 Einsätze galten dem Sanitätsdienst, 16.320 der Rettung, und 5.222mal rückte ein Notarztteam aus. Das geht aus dem Jahresbericht der Hilfsorganisation für 2015 hervor.

613 Notarzteinsätze in den südlichsten Bezirken

In den Bezirken Güssing und Jennersdorf wurde der Notarzt insgesamt 613mal angefordert. Die "First Responders", speziell ausgerüstete Ersthelfer, waren im Bezirk Güssing 256mal zur Stelle, im Bezirk Jennersdorf 216mal.

300.000 Flüchtlinge

Der größte Einsatz, den das Rote Kreuz Burgenland jemals zu bewältigen hatte, galt freilich der Flüchtlingsbetreuung. Von Mai bis Oktober 2015 wurden an der ungarischen Grenze bei Nickelsdorf und bei Heiligenkreuz rund 300.000 Flüchtlinge betreut.

Weniger Blutspendeaktionen

Bei 226 Blutspendeaktionen wurden im Burgenland 15.661 Blutkonserven abgenommen und den Spitälern zur Verfügung gestellt. Die mit Abstand wenigsten Blutspendeaktionen gab es im Bezirk Jennersdorf, nämlich vier. Im Bezirk Güssing fanden 20 Aktionen statt.

346 Tonnen Lebensmittel

Von Freiwilligen der Team-Österreich-Tafel wurden im Vorjahr 346 Tonnen Lebensmittel gesammelt und an Bedürftige verteilt. Zu den acht Ausgabestellen zählen auch Güssing und Jennersdorf.

Zwecks Altkleidersammlung stehen im Bezirk Güssing 61, im Bezirk Jennersdorf 50 Container an öffentlichen Plätzen bereit.

Burgenlandweit stützt sich das Rote Kreuz auf 193 hauptamtliche und auf 3.250 ehrenamtliche Mitarbeiter. Dazu kamen im letzten Jahr 162 Zivildiener.
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