20.06.2016, 23:17 Uhr

Spannung vor Güssinger Einbahn-Bürgerbefragung

Drei Verkehrsvarianten: Am 24. und 25. Juni findet die Bürgerbefragung statt.
Am kommenden Wochenende entscheiden die Güssinger Bürger, ob die im Vorjahr eingeführte Einbahnregelung in der Hauptstraße bleibt oder wieder abgeschafft wird.
Drei Varianten stehen ihnen am 24. und 25. Juni zur Auswahl:

Variante 1 ist die seit dem Vorjahr geltende Regelung: eine Einbahn von der Volksschule in Richtung Stadtzentrum. Die parallel führende Teichgasse zwischen Badstraße und Grazer Straße wird als Sackgasse belassen. Ausgenommen sind Radfahrer und Einsatzfahrzeuge.
Variante 2 baut auf der derzeitigen Einbahnregelung auf, umfasst aber auch den Ausbau der Teichgasse für den Pkw-Verkehr.
Variante 3 entspricht dem Zustand vor der Einbahn-Ära, würde also die Wiedereinführung des Pkw-Gegenverkehrs bedeuten. Für Lkw und Busse soll allerdings die Einbahn weiter gelten.

Die neue Einbahnregelung habe sich gut bewährt, betont Bürgermeister Vinzenz Knor (SPÖ). "Aus vielen Gesprächen hört man, dass die Zufriedenheit bereits sehr hoch ist." Knor räumt zwar ein, dass die Einbahn Einflüsse auf den Verkehr in anderen Straßen wie Faludistraße, Gartengasse oder Teichgasse habe, betont aber auch den möglichen Impuls einer neu gestalteten Hauptstraße für die Stadtentwicklung.

Stadtrat Michael Hoffmann, dessen Stadt-ÖVP im Frühjahr an die 1.000 Unterschriften gegen die Einbahn gesammelt hat, ist klar für die vorherige Regelung. "Sie ist kostengünstiger als der Ausbau der Teichgasse und der Hauptstraße. "Der notwendige zusätzliche Parkraum in der Hauptstraße lässt sich punktuell schaffen."

Als Wahllokale stehen am Freitag, dem 24. Juni, das Rathaus und am Samstag, dem 25. Juni, die Neue Mittelschule zur Verfügung.
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