05.07.2016, 12:00 Uhr

Borckenstein: 45 Burgenländer verloren ihre Arbeit

Der Sanierungsplan für den angeschlagenen Neudauer Garnhersteller wurde angenommen, allerdings unter erheblichem Personalverlust. (Foto: Borckenstein)
Der Fortbestand des Neudauer Garnherstellers Borckenstein ist nun zwar gesichert, aber mit erheblichen Personalverlusten verbunden. 124 Mit- und Leiharbeiter haben ihre Jobs verloren, darunter laut Firmenangaben rund 45 aus den Bezirken Güssing und Jennersdorf.

Der Personalstand bei Borckenstein ist auf nunmehr 153 Mitarbeiter gesunken. Rund 70 Beschäftigte sind aus dem Südburgenland.

Sanierungsplan angenommen

Die Gläubiger des überschuldeten Traditionsbetriebs haben Ende Juni im Rahmen des Insolvenzverfahrens die angebotene Quote von 20 % angenommen und dem Sanierungsplan zugestimmt.

Borckenstein, das im Mehrheitsbesitz der italienischen Fil-Man-Made-Gruppe steht, war durch den starken internationalen Wettbewerb sowie die deutliche Erhöhung der Rohstoffpreise für Viskose in wirtschaftliche Schieflage geraten. Im Insolvenzverfahren haben über 500 Gläubiger Forderungen in Höhe von rund 23 Millionen Euro angemeldet.

Die Firma Borckenstein wurde im Jahr 1789 gegründet.
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