08.09.2016, 14:24 Uhr

"So Ja" zur 1. Sojafachtagung in der Landwirtschaftlichen Fachschule Güssing

Die Vortragenden, Initiatorin Ingeborg Köhling (3.v.re.) und Dir. Gerhard Müllner (2.v.re.) präsentieren die Vielfalt der Sojabohne.

Passend zum Internationalen Jahr der Hülsenfrüche organisierte Ingeborg Köhling von der LFS Güssisng eine Veranstaltung rund um die Sojapflanze. Ziel ist es, den Sojaanbau nachhaltig und langfristig abzusichern.

GÜSSING (kv). Fachleute, Schüler und Landwirte strömten am 8. September nach Güssing, um die Sojabohne in all seinen Facetten zu erleben. Darunter auch die Bauernbund-Kammerräte Ilse Gasler und Manfred Lendl. Nach den Grußworten von Direktor Gerhard Müllner eröffnete Werner Falb-Meixner von der BAG Ölmühle Güssing die Vortragsreihe. Weitere Vorträge folgen unter anderem von Ursula Bittner (Donausoja), Wolfried Hartl (Bio Forschung Autria) oder Bio-Landwirt Stefan Bock.

Größtes Soja-Anbaugebiet
Mit 16.656ha ist das Burgenland der größte Sojaproduzent in Österreich, wobei etwa die Hälfte biologisch produziert wird. Insgesamt werden 56.000ha angebaut. "Schon vor 25 Jahren hat ein Landwirt in Güssing die Bedeutung des Sojaanbaus erkannt, damals haben ihn alle nur belächelt", so Dir. Müllner. Heute ist die Pflanze zu einer der wichtigsten Kulturarten des Burgenlandes geworden. "Das sind Zahlen und Fakten, auf die wir burgenländischen Landwirte sehr stolz sein können", sagt Ingebort Köhling.

Rege Diskussionen entfacht

Anschließend ging es bei den Diskussionen um die Bohne. Es entflammte eine hitzige Diskussion, was den Bedarf einer solchen Veranstaltung am besten verdeutlichte. Bestimmt konnte die eine oder andere Unklarheit auch bei der Felderbegehung am Nachmittag geklärt werden.

Mit allen Sinnen

Neben den Vorträgen bestand auch die Möglichkeit verschiedene Sojaprodukte zu verkosten, beim Tofu Schaukochen dabei zu sein oder sich über Biologischen Landbau, Saatgut, Pflanzenschutz, Futtermittel und natürlich über die Schule selbst zu informieren.
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