25.09.2016, 10:44 Uhr

Vier Medaillen für heimisches Bauernbrot

Doris Huber-Szendy freut sich über Gold, Silber und Bronze für ihre Bio-Brotsorten.

Brotbauern aus Deutsch Tschantschendorf und Welten erhielten Prämierungen

Mit vier Medaillen sind heimische Brotbauern von der größten Brotprämierung Österreichs in Graz heimgekehrt. Doris Huber-Szendy aus Deutsch Tschantschendorf erhielt Gold für ihr Roggen-Weizen-Brot ohne Sauerteig, Silber für ihr Roggenbrot und Bronze für ihr "Gartl-Brot". Das Bauernbrot von Matthias Meitz aus Welten wurde mit Silber prämiert.

Für Doris Huber-Szendy sind es die nächsten drei in einer langen Reihe von Preisen, die sie schon erhalten hat. "Der Geschmack macht es aus. Und die Zutaten, die ausschließlich vom eigenen Feld kommen", erzählt sie. Rund zehn Sorten - saisonal unterschiedlich und alle "bio"- bäckt sie, um sie auf Bestellung daheim ab Hof zu verkaufen oder in die Bauernläden Oberwart, Kohfidisch und Güttenbach zu liefern.

Am beliebtesten sei nach wie vor das klassische Bauernbrot - "ohne Sauerteig und ohne Gewürze" -, am bislang exotischsten das bronzeprämierte Gartl-Brot. "Da habe ich alles reingetan, was ich im Garten gefunden habe: von Paradeiser bis Zucchini", verrär Huber-Szendy.

Matthias Meitz ist ein Newcomer. Mit seiner Freundin Bianca Wolf bäckt er seit letztem November jeden Mittwoch und Freitag Brot nach alter Tradition in Omas Holzbackofen. Auf die Silberprämierung ist er stolz. "Nur Form des Brotes war nicht ganz rund. Alles andere hat gepasst. Sonst wäre es Gold geworden."

Verkauft wird das Meitz'sche Bauernbrot unter anderem im Hofladen der Eltern, der seit 2005 besteht.
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