04.07.2016, 15:32 Uhr

KATASTROPHENÜBUNG DES ROTEN KREUZES TIROL

Zwei Tage Katastrophe im Defereggental


Rund 150 Rotkreuz-KatastrophenexpertInnen trainieren für den Ernstfall - der in Tirol immer wieder Realität wird. Beim Katastropheneinsatzseminar wird unter der Führung des Roten Kreuzes Tirol die Zusammenarbeit zwischen den Einsatzorganisationen und der Behörde trainiert.

Mit realistisch nachgestellten Szenarien wurde versucht, die Einsatzkräfte und auch die Strukturen grundlegend zu testen. Neben einem Raftingunfall, einer Explosion, einem Seilbahnunglück kam es neben weitflächigen Vermuhrungen noch zu einem Bootsunfall.

Ein Jahr Planung waren für die Großübung nötig.

"Zentraler Bestandteil der Ausbildung im Roten Kreuz Tirol ist die Katastrophenhilfe. Jedes Jahr können wir mit stolz behaupten, mehr als 150 Freiwillige für den Katastrophenfall vorbereitet zu haben”, analysiert Landesrettungskommandant Heinz Wolf die Bedeutung der Übung.

Besonders in Osttirol, einer Region, die geprägt ist von schwierigen topographischen Bedingungen für Einsatzorganisationen, ist es wichtig, regelmäßig diverse - durchaus nicht abwegige - Katastrophenszenarien gemeinsam mit allen lokalen und überregionalen Einsatzorganisationen zu beüben, um im Ernstfall das Schadensausmaß für die Bevölkerung auf ein Minimum reduzieren zu können.

“Gerade deshalb freut es mich ganz besonders, dass wir das heurige Tiroler Katastropheneinsatzseminar hier im Defereggental durchführen können.”, analysiert Bezirksrettungskommandant Günter Payer die Bedeutung der Übung für die Bevölkerung.
Die Unterstützung von drei Notarzthubschraubern, Bergrettung, Bergwacht, Polizei, Flugrettung, Bundesheer, Wasserrettung und die Suchhundestaffel rundete eine gelungene Katastrophenübung ab.
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