31.05.2016, 11:57 Uhr

Tiefgaragen in Hall: Eng, enger, am engsten

Die Parkgarage "Untere Stadt" ist zwar genauso nah am Zentrum, wie die Altstadtgarage, wird aber nicht so gut genutzt.

Nicht jeder ist mit der Tiefgaragensituation zufrieden. Besonders die "Untere Stadt" lässt zu wünschen übrig.

Etliche Kratzer an den Wänden zeugen davon, wie eng es in der Haller Tiefgarage "Untere Stadt" werden kann. Wer hier unter die Erde fährt, muss ganz genau wissen, wie groß sein Auto ist. Eine falsche Schätzung macht sich an der Karosserie deutlich. Ein wenig attraktives Parkvergnügen also, wie auch Leo Feucht – Unternehmer und GF von "Mode von Feucht" – vor einigen Wochen beim Stadtmarketing-Pressefrühstück meinte: "Man müsste den Nutzern eine Urkunde übergeben, wenn sie ohne Kratzer wieder rauskommen." Auch das subjektive Sicherheitsgefühl sei kein gutes: "Sogar als gestandener Mann fahre ich abends nicht gerne in das 2. Untergeschoss." Gegen Letzteres wolle man in der Hall AG auch bald was unternehmen.



Geringe Auslastung

Die Hall AG betreibt zwei Tiefgaragen: Die Parkgarage "Untere Stadt" und die "Altstadtgarage". Erstere bietet 406 Stellplätze, letztere 660. Dass die Altstadtgarage deutlich besser ausgelastet ist als die "Untere Stadt", ist BOE, der Betreuungsfirma, bekannt. Als Ursache sieht der Betriebsleiter des Bereiches Garagen, Ernst Eppensteiner, aber nicht die wenig großzügigen Platzverhältnisse: "Viele meinen, die Altstadtgarage sei näher zum Zentrum als die andere Tiefgarage." Umbauarbeiten sind in der Parkgarage "Untere Stadt" daher nicht geplant. Lediglich die Beleuchtung wolle man neu gestalten. "Wir sind inmitten der Planungen, wollen auf LED-Lichter umsteigen und auch Malerarbeiten sind eventuell angedacht", erklärt Eppensteiner. Diese sollten in den nächsten 2-3 Jahren umgesetzt werden. Mehr Kameras – um das subjektive Sicherheitsgefühl zu steigern – sind aber nicht geplant.
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