14.06.2016, 10:47 Uhr

Tiroler Tischler glänzten unter internationaler Konkurrenz

Vier Monate Fahrspaß warten auf den Landessieger im 4. Lehrjahr Planung, Sebastian Wille (im Auto), den Landessieger im 3. Lehrjahr, Mathias Auer (3.v.r.), und den Landessieger im 4. Lehrjahr Produktion, Rupert Fankhauser (r.). Lehrlingswart Helmuth Hehenberger (l.), Spartenobmann Georg Steixner (2.v.l.) und Innungsmeister Klaus Buchauer gratulierten zu den Spitzenleistungen. (Foto: LI Tischler)
ABSAM. Die Tiroler Fachberufsschule für Holztechnik in Absam war vergangenen Samstag Schauplatz für den Landeslehrlingswettbewerb der Tischler. Wie schon in den letzten Jahren war auch heuer die internationale Beteiligung hoch: Insgesamt 59 Lehrlinge aus der Schweiz, Südtirol, Ungarn und Tirol kämpften mit Präzision, Sauberkeit und Geschwindigkeit um den Sieg. Die Tiroler Teilnehmer schlugen sich hervorragend und belegten Spitzenplätze.
In einem knappen Zeitfenster von viereinhalb bzw. fünfeinhalb Stunden galt es für die Lehrlinge, einen Serviettenhalter (erstes Lehrjahr), ein Wandboard (zweites Lehrjahr) und eine Obstschale (drittes Lehrjahr) anzufertigen. Bei den Tischlereitechnikern im vierten Lehrjahr mit Schwerpunkt Planung lautete die Aufgabenstellung Fertigung einer 2-dimensionalen bzw. 3-dimensionalen Zeichnung und beim Schwerpunkt Produktion galt es, eine CNC-Programmierung vorzunehmen. Am Ende wurden Maßgenauigkeit, Konstruktion, Oberfläche und Gesamteindruck von der Jury bewertet – für einen Sieg musste alles bis ins kleinste Detail passen.

Die fünf Landessieger werden Tirol beim Bundeslehrlingswettbewerb am 24. und 25. Juni in Niederösterreich vertreten, wo es die Tiroler Spitzenplätze zu verteidigen gilt.

Zahlreiche Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft und Schule gratulierten zu den ausgezeichneten Leistungen, von denen sie sich bei der Siegerehrung gleich selbst überzeugen konnten. Landesinnungsmeister Nikolaus Buchauer bedankte sich auch bei den Unternehmen und lobte die Vorzüge des dualen Ausbildungssystems. Dieses ist „der Garant für Qualität und diese wiederum die Basis für das starke Tiroler Handwerk“, so Buchauer.
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