Mehr Chancengleichheit

Fethullah Balcioglu, Obmann der Tennengauer Bildungsbrücke, Bgm. LAbg. Christian Stöckl und SR Eveline Sampl-Schiestl.

Tennengauer Bildungsbrücke will Ausbildungsmöglichkeiten verbessern

HALLEIN (sawa). „Wir wollen Schüler, aber auch deren Eltern motivieren, und Hoffnung für die Zukunft schaffen“, betont Fethullah Balcioglu, Obmann der Tennengauer Bildungsbrücke, der vergangene Woche zum Tag der offenen Tür lud. Seit 2010 gibt es den Verein, zu dessen Hauptaufgaben Förderunterricht und Sprachkurse zählen: „Die Ausbildungsmöglichkeiten ausländischer Kinder sollen sich verbessern. Weniger Schüler sollen die Schule abbrechen und ihre Matura machen“, sagt Balcioglu und hält gleichzeitig fest, dass die Einrichtung für alle Kinder, „ob mit oder ohne Migrationshintergrund“ sei.

Das Ziel: 50 Schüler
Integrationsförderung ist Balcioglu dabei dennoch besonders wichtig: „Die Kinder, die hier aufwachsen, müssen sich wohlfühlen. Es gibt viele Ausländer in Hallein. Für viele von ihnen ist es schwierig die deutsche Sprache zu erlernen.“ Auf insgesamt 150 Quadratmetern – in drei Klassenzimmern und einem Spielzimmer – wird der Lernstoff vermittelt. Sechs ehrenamtliche Mitarbeiter, darunter vier Lehrer, kümmern sich um den „Schulbetrieb“. Derzeit sind 30 Kinder für den Förderunterricht angemeldet. Balcioglus Wunschteilnehmerzahl: 50 Schüler. Um dabei möglichst intensiv unterrichten zu können, werden pro Klasse maximal fünf Kinder aufgenommen.

Subventionen von der Stadt?
Derzeit finanziert sich der Verein durch Mitgliedsbeiträge (monatlich rund 70 Euro) und durch Spenden. Doch nun kann Balcioglu auf Subvention der Stadt hoffen: Ein diesbezüglicher Antrag wurde bereits gestellt. „Der Verein ist sicherlich förderungswürdig. Es ist wichtig, Kindern zu helfen und Eltern zu beraten. Ich gehe also davon aus, dass wir fördern werden“, sagt Halleins Bgm. LAbg. Christian Stöckl. Mit bis zu 2.000 Euro könne Balcioglu rechnen.
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