23.03.2016, 08:48 Uhr

Aktion „Zebra“ in Hartberg

Aktion Zebra: Gabriele Zunegg mit Vzbgm. Marcus Martschitsch und Gemeinderat Peter Stöckl.

KFV sorgt für noch mehr Sicherheit auf den Schutzwegen.

Schwere Unfälle auf Schutzwegen zeigen immer wieder auf, dass die „weißen Balken“ auf der Straße oft kein sicheres Terrain sind. Rund 25 Prozent aller Unfälle mit Fußgängern ereignen sich auf Österreichs Schutzwegen. Deshalb sind in diesen sensiblen Verkehrsbereichen Präventionsmaßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit besonders wichtig. Die Stadtgemeinde Hartberg führt nun gemeinsam mit dem KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) vorbeugende Maßnahmen durch.
Um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer im Bereich der Schutzwege in Hartberg zu erhöhen, setzt die Stadt in Zusammenarbeit mit dem KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) vom 21. bis 24. März 2016 die Aktion „Zebra“ um. Nähert sich in der Zeit von 7 bis 9 Uhr, von 11 bis 13 Uhr und von 15 bis 17 Uhr ein Fußgänger zum Beispiel dem Schutzweg an der B 50 beim Stibor Center, um die Fahrbahn zu überqueren, motivieren zwei Aktionsmitarbeiter des KFV mit der Aktionstafel „Vorrang für FußgängerInnen“ herannahende Autofahrer zum rechtzeitigen Anhalten.
„Durch die Aktion mit Signalwirkung in schwarz-weiß erreichen wir in Hartberg sowohl die motorisierten Verkehrsteilnehmer als auch die Fußgänger. Ziel dabei ist es, die Autofahrer auf die querenden Personen aufmerksam zu machen und ihre Anhaltebereitschaft zu erhöhen. Bei den Fußgängern sollen vor allem das richtige Verhalten und die Vorbildwirkung am Schutzweg in Erinnerung gerufen werden“, erläutert Projektleiterin Gabriele Zunegg vom KFV. Davon überzeugten sich auch Vzbgm. Marcus Martschitsch und Gemeinderat Peter Stöckl.

Schlüsselfaktor Tempo

KFV-Untersuchungen zeigen eine prinzipielle Problematik auf: Je höher das gefahrene Tempo, desto geringer ist die Anhaltebereitschaft der Lenker vor Schutzwegen. Schlüsselfaktor in Sachen Sicherheit ist daher die Geschwindigkeit, besonders für die Schwächsten im Straßenverkehr. Für sie wird das Tempo der Motorisierten zur Überlebensfrage. Wenn Fußgänger unter die Räder kommen, sind die Folgen meist fatal. Bereits eine Kollision bei geringer Geschwindigkeit kann für Fußgänger – vor allem für Kinder oder ältere Personen – tödlich sein.
„Wir freuen uns, dass wir durch die Aktion ‚Zebra‘ einen Beitrag zur Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer leisten können,“ so Zunegg. Insgesamt werden in Hartberg mehr als 80 Verkehrssicherheitsaktionen umgesetzt.
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