12.07.2016, 08:02 Uhr

Atemschutz- und Sanitätsabschnittsübung in der Burg Neuberg

Am Freitag, dem 8. Juli 2016, fand die diesjährige Atemschutz- und Sanitätsabschnittsübung des Abschnittes I in der Burg Neuberg bei Löffelbach bei Hartberg statt.

Die von der FF Schildbach ausgearbeitete Übungsannahme ging von einem Unfall im Zuge von Reparaturarbeiten am Dach der aus dem 12. Jahrhundert stammenden Burg aus. In einem Raum im dritten Stockwerk des Turmes, der als Zwischenlager für Baumaterialien (Gasflaschen, Dachfolien, etc.) dienst, kam es zu einer Explosion und in weiterer Folge zu einem Brand. Bauarbeiter und Jugendliche, die sich im Turm aufgehalten hatten wurden dabei verletzt. Der Burgherr meldete sechs Personen als abgängig.
Fünf Atemschutztrupps mussten sich, um dem Brand bekämpfen und Personen retten zu können, mit Hochdruck-Rohr und Rettungstrage über eine enge Wendeltreppe ins dritte Stockwerk begeben. Im Burghof wurden die verletzten Personen durch Feuerwehrsanitäter erstversorgt und weiterer Folge der Mannschaft des Roten Kreuz übergeben.
Bei der Schlussbesprechung würdigte ABI d.F. Josef Hatzl die Leistungen der Trupps und wies auf die oft unterschätzte Gefahr des Flüssigkeitsverlustes der Geräteträger hin. Nach weiteren kurzen Statements von ABI Josef Semler, BFA Dr. Arthur Gölly bedankte sich BGM Ing. Franz Pötscher bei den Feuerwehren für ihr Wirken zum Wohle der Bevölkerung und lud die Kameraden zu einem Buschenschank Besuch ein.
Ein Danke dem Roten Kreuz Hartberg für die Teilnahme an der Übung und für das Schminken einiger, der aus Löffelbach stammenden, "Verletztendarsteller".
Der Burgherr Alfred Hofrichter, der es möglich gemacht hatte, in einem schwierigen Objekt üben zu können verfolge gemeinsam mit seiner Familie sehr interessiert das Geschehen.
Bericht und Fotos: FF Schildbach
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