23.09.2016, 10:54 Uhr

Außenstelle der Frauen- und Mädchenberatung offiziell in Fürstenfeld eröffnet

Bei der Eröffnung: Rosina Schmelzer-Ziringer (4.v.r.) mit ihrem Team der FMB Hartberg und Ehrengäste.

Seit Jänner 2016 leiht die Außenstelle in Fürstenfeld Frauen und Mädchen bei Problemen ein Ohr.

Seit Jänner 2016 findet sich die Außenstelle der Frauen- und Mädchenberatung (FMB) Hartberg im Gebäude des AMS Fürstenfeld in der Kommendegasse 5.
Im Rahmen einer Eröffnungsfeier in der Franz Schubert Musikschule wurde diese nun der breiten Öffentlichkeit präsentiert. "Je mehr man vor Ort präsent ist, desto mehr Menschen spricht man an", beschreibt Sozialarbeiterin und Sozialpädagogin Esther Brossmann, die als Teil der FMB Hartberg vorwiegend für die Außenstelle Fürstenfeld zuständig ist.
"Für viele Frauen ist die ungünstige Verkehrsanbindung mit öffentlichen Verkehrsmittel ein Hindernis, uns in Hartberg zu besuchen. Mit der Außenstelle können wir vor Ort wirken", betonte auch FMB-Leiterin Rosina Schmelzer-Ziringer.

Wertvolle Arbeit

"Am Land und in strukturschwächeren Regionen sind Frauen und Mädchen besonders mit Problemen belastet. Ob im beruflichen Bereich, in punkto Beziehung, oder Aus- und Weiterbildung, das Spektrum in dem die FMB tätig wird, ist sehr breit und darum auch besonders wichtig", betonte LAbg. Wolfgang Dolesch.
Bezirkshauptmann Max Wiesenhofer hob vor allem das Wirken im Bereich der Familie hervor. "Denn die Familie ist ein Schatz, mit dem man sorgsam umgehen muss und den es gilt, zu erhalten."

Als Polizeiinspektionskommandant Chefinspektor und Obmann-Stv. des Sozialhilfeverbandes Hartberg-Fürstenfeld weiß auch Bürgermeister Werner Gutzwar um die Probleme der Bevölkerung und insbesondere von Frauen. "Die Beratung der FMB sei von großer Bedeutung, um schnell und unkompliziert zu helfen." Wertschätzung gegenüber der FMB zeigten auch Herbert Paierl (AMS Hartberg) und Margarethe Hartinger (AMS Fürstenfeld), die auf die aktuelle Arbeitssituation im Bezirk verwiesen.

Breites Angebot

Neben Gruppenberatungen und Infoveranstaltungen, zum Beispiel zur einvernehmlichen Scheidung, organisiert die FMB auch Veranstaltungen, wie Fahnenaktionen zum internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Dabei ist die Vernetzung mit regionalen und überregionalen Einrichtungen sehr wichtig.

Den Großteil machen jedoch die Einzelberatungen zu Themen, wie Gewalt, Scheidung/Trennung, Kinder und Beziehung oder Arbeit aus. Verschwiegenheit ist bei den Beratungen natürlich garantiert. "Wir wollen den Frauen ein geschütztes Umfeld bieten und sie in schweren Situationen begleiten, sodass sie gestärkt aus der Beratung gehen", resümiert Esther Brossmann, deren Ziel es ist, "die Beratungsstunden in Fürstenfeld auszubauen, um noch mehr Frauen erreichen zu können".

Details

FMB Hartberg, Rotkreuzplatz 1
Beratungszeiten: Mo 13-17 Uhr, Di 8-17 Uhr, Mi und Do 8-16 Uhr, Fr 9-13 Uhr
Journalzeiten: Di 15-17 Uhr, Mi und Do 8-10 Uhr.

Aussenstelle Fürstenfeld, Kommendegasse 5
Beratungszeiten: Mi 8-12 Uhr (psychosozial), jeden ersten Montag im Monat von 10.30-14.30 (juristisch)
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