24.09.2016, 15:50 Uhr

Betrugshandlungen durch angebliche Mitarbeiter von Mobilfunkanbietern

(Foto: KK)
Derzeit kommt es bundesweit durch Telefonanrufe zu mehreren Betrugshandlungen zum Nachteil von Vertriebspartnern von Mobilfunkanbietern. Dies geschieht durch den Versuch telefonisch die Codes von Wertkartenbons herauszulocken. Das Bundeskriminalamt gibt Tipps zum richtigen Verhalten.

(Wien, 23. September 2016) Seit Jahren werden Angestellte von Firmen, die Wertkarten von Mobilfunkanbietern verkaufen, durch angebliche Servicemitarbeiter der Mobilfunkanbieter telefonisch kontaktiert. Im Zuge des Gespräches werden die jeweiligen Angestellten, unter Vortäuschung falscher Tatsachen, zum Beispiel Servicemitarbeiter des Mobilfunkanbieters zu sein, zur telefonischen Weitergabe der Codes verleitet. Teilweise wurde dabei von der Täterschaft die originale Service-Rufnummer der jeweiligen Wertkartenanbieter am Telefon angezeigt. Bundesweit entstand bislang ein Schaden in zumindest fünfstelliger Höhe.

Das Bundeskriminalamt sieht derzeit insbesondere bei diesen Anrufen die Aufforderung der Weitergabe von Telefonwertkartencodes. Wichtig ist, dass die Täter ihre Vorgehensweise ändern können, das heißt konkret, geben Sie niemals einen Code, welcher Wertkarte auch immer, per Telefon bekannt.

Falls Sie oder ihr Unternehmen bereits Opfer einer solchen Betrugshandlung geworden sind dann zeigen Sie dies bei der nächsten Polizeiinspektion an. Dafür nehmen Sie bitte alle Unterlagen, sowie die Wertkarten deren Codes herausgelockt wurden, zur Beweissicherung mit.

Quelle: LPD Steiermark
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