30.07.2016, 15:25 Uhr

„Deckname Holec“ füllte das Cine4You in Hartberg

Bgm. Marcus Martschitsch und Heinz Damm mit Johannes Zeiler, Alrun Fichtenbauer, Franz Nowotny und Alexander Glehr.

Die Österreich-Premiere in Anwesenheit von Johannes Zeiler und Alexander Glehr war ein voller Erfolg.

Aufgrund des großen Interesses musste der Thriller „Deckname Holec“ bei seiner Österreich-Premiere im Cine4You in Hartberg gleich in zwei Sälen parallel gezeigt werden. Stress bedeutete das auch für Hauptdarsteller Johannes Zeiler, Schauspielstar mit Hartberger Wurzeln, Produzent Alexander Glehr, Regisseur Franz Novoty und Drehbuch-Coautorin Alrun Fichtenbauer, die zwischen beiden Sälen pendeln mussten.
Groß war der Skandal 2009, als das Nachrichtenmagazin „Profil“ 2009 anhand von Dokumenten eine Verbindungen zwischen Zilk und dem tschechischen Geheimdienst vorlegte. Ob Zilk tatsächlich ein Spion oder gar ein Doppelagent war, wurde nie einwandfrei erwiesen. Fest steht jedoch, dass der SPÖ-Politiker in einem Stapo-Akt aus dem Jahr 1968 als "Informator" geführt wurde.
Aus der Realität spann Regisseur Franz Novotny eine überaus spannende Spionagegeschichte. ORF-Fernsehdirektor Helmut Zilk lernt bei einer gemeinsamen Diskussionssendung vom ORF mit dem tschechischen Fernsehen den Regisseur Honza Nemec kennen und verliebt sich in dessen Freundin, die Schauspielerin Eva. Als Nemec im August 1968 die gewaltsame Niederschlagung des Prager Frühlings filmt, versucht er, den Film zu Zilk nach Wien zu bringen. Der tschechische Geheimagent Nahodil jedoch startet bei Zilk einen Erpressungsversuch aufgrund seiner Leidenschaft für Eva: Der Fernsehdirektor soll statt dem echten Film gefälschtes Material senden.
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