02.06.2016, 18:34 Uhr

Ein kompetenter Partner direkt vor Ort

Brigitte Luef (Mitte) lud mit Herwig Seibert, Lisa Pölzler-Schalk, Sabine Siegel und Günther Gaugl zum ersten Pressegespräch.

Brigitte Luef Leiterin der Baubezirksleitung Oststeiermark präsentierte Aufgaben und Herausfoderungen für die Zukunft.

Seit rund 100 Tagen ist Brigitte Luef als neue Leiterin der Baubezirksleitung Oststeiermark im Amt. Gemeinsam mit ihren engsten Mitarbeitern Herwig Seibert, Lisa Pölzler-Schalk, Sabine Siegel und Günther Gaugl präsentierte sie nun Aufgaben und Herausforderungen für die Zukunft.
Das Einsatzgebiet der Baubezirksleitung Oststeiermark umfasst die Bezirke Hartberg-Fürstenfeld und Weiz mit 67 Gemeinden, zirka 2300 km2 Fläche und rund 178.000 Einwohnern. Die Baubezirksleitung mit ihren 41 Mitarbeitern ist Ansprechpartner im technischen Dienst im Wasser- und Straßenbau, im Naturschutz, der Anlagentechnik sowie im Bereich Baukultur. „Unser breites Aufgabenspektrum macht uns zum Kompetenzzentrum in der Region. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, für die Bürger Ansprechpartner in den verschiedensten technischen, naturschutzfachlichen und baukulturellen Belangen zu sein", betonte Brigitte Luef, die zuletzt als Regionalleiterin des Straßenerhaltungsdienstes der Region Hartberg tätig war.

Siedlungs- und Schutzwasserwirtschaft

Die 15 Mitarbeiter des Bereiches Wasserwirtschaft (Siedlungs- und Schutzwasserwirtschaft) rund um Referatsleiter Herwig Seibert sind sowohl Sachverständige in Behördenverfahren als auch Gewässeraufsichtsorgane und Vertreter bei Planungs- und Raumordnungsverfahren. „Im Bereich Trinkwasser sowie Abwasserentsorgung ist in den letzten Jahren viel geschehen", unterstreicht Seibert. Bezirksweit wurde im Abwasserbereich ein Entsorgungsgrad von 99 Prozent erreicht und seit 2003 wurden dafür 160 Millionen Euro investiert. Außerdem ist es gelungen, durch neue Verbundsysteme Gebiete mit viel Wasser mit Regionen mit Wassermangel zu vernetzen. Für neue Transportleitungen wurden in den letzten Jahren 16 Millionen Euro in die Hand genommen.
In die Errichtung verschiedener baulicher Hochwasserschutzmaßnahmen in Gemeinden wurden in den letzten zehn Jahren 32 Millionen investiert. Aktuell werden in Sinabelkirchen, Fürstenfeld und Burgau Hochwasserschutzmaßnahmen errichtet.

Anlagentechnik und Baukultur

Das Aufgabengebiet in diesem Bereich umfasst neben dem Amtssachverständigendienst in Behördenverfahren auch die Beurteilung von Pflegeheimen und Pflegeplätzen sowie die Schätzungen bei Katastrophenschäden. „Aktuell beschäftigt uns vor allem die Beurteilung der Eignung von Flüchtlingsquartieren sowie die Prüfung der letzten Frostschäden in der Landwirtschaft", so Fachbereichsleiterin Sabine Siegel. 2015 wurden rund 1750 Gutachten im Bereich Anlagentechnik und Baukultur erstellt. Im Bereich Nautschutz geht es in erster Linie um Sachverständigendienst, sowie Stellungnahmen im Raumordnungsverfahren und Vertragsnaturschutz, aber auch der Artenschutz und die Biotoppflege zählen zu den Aufgaben des Referates. Mehr als 40 Schutzgebiete werden fachlich betreut.

Straßenbau- und Verkehrswesen

Das Referat Straßenbau- und Verkehrswesen mit seinen 15 Mitarbeitern betreut 95 Landesstraßen mit einer Gesamtlänge von 960 km, 720 Brücken, 950 Mauern und einen Tunnel. Das Aufgabengebiet umfasst neben dem Sachverständigendienst für Neu-, Aus- und Umbauten von Straßen, Brücken und Mauern auch den Lärmschutz entlang der Landesstraßen und Radwegen. „Auch die Prüfung und Kontrolle der 1670 Brücken und Mauern zählt zu den Aufgaben des Referates. Kontrolliert werden nicht nur die Tragsicherheit, sondern auch die Gebrauchstauglichkeit und Verkehrssicherheit der Bauwerke", betont Referatsleiter Günther Gaugl. In den letzten fünf Jahren wurden zirka 100 Bauvorhaben im Bereich Straße und rund 56 Bauvorhaben im Bereich Brücken und Mauern umgesetzt. Dereit im Laufen sind die L401 „Sanierung Oberbuch-Unterbuch" oder die L353 „Hintereggbrücke". Für den Sommer 2016 ist der Beginn der Bauvorhaben „Sanierung L416", B54 „Sanierung Steirerhaus" und L352 „Sanierung Schrems-Nechnitz" vorgesehen.
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