17.05.2016, 10:48 Uhr

Regionalität wird immer wichtiger

„Gut zu wissen“: Vertreter der Bezirkskammer, regionale Produzenten und Thermenchef Gernot Deutsch.

Landwirtschaftskammer startet Offensive zur Herkunftskennzeichnung in der Außer-Haus-Verpflegung.

Im Rahmen eines regionalen Genuss-Frühstücks im Restaurant Quellblick der Heiltherme Bad Waltersdorf präsentierten die Vertreter der Bezirkskammer Oststeiermark Kammerobmann Johann Reisinger und Bezirksbäuerin Maria Haas gemeinsam mit den regionalen Produzenten Elisabeth Thaller und Heidi Fiedler die aktuelle Initiative „Gut zu wissen“. Hintergrund: Etwa eine halbe Million Steirer nehmen täglich ihr Essen außer Haus ein. „Obwohl jeder zweite Gast, der auswärts isst, gerne wissen will, woher die verarbeiteten Lebensmittel kommen, bleibt die Herkunft oft im Dunklen“, so Bezirkskammer-Ernährungsberaterin Claudia Doppler. Und weiter: „Um die Gäste nicht im Ungewissen zu lassen, um Vertrauen und faire Wahlfreiheit zu schaffen, wurde diese Herkunftskennzeichnungs-Offensive gestartet.“


„Gut zu wissen“

Die Wünsche der Konsumenten nach einer Herkunftsdeklaration erfüllt das neue Symbol „Gut zu wissen“. Die Gäste erkennen auf einen Blick die heimische Herkunft. Das Symbol kann auf der Speisekarte, in einem Einlageblatt, auf dem Menüplan, einer Anzeigetafel oder Infoscreen angebracht werden. Die Kennzeichnung stärkt die Gästezufriedenheit und somit das Vertrauen. Kammerobmann Johann Reisinger: „Diese wechselseitige Wertschätzung und Anerkennung bringt Mehrwert für alle, für die Kunden, für die Gastgeber, für alle Mitarbeiter in der gesamten Lebensmittelkette und auch für die Bäuerinnen und Bauern.“

Aufruf zum Mitmachen!

Ähnlich Thermenchef Gernot Deutsch, der in der Heiltherme Bad Waltersdorf zunehmend auf regional produzierte Lebensmittel setzt. „Essen und trinken soll für unsere Gäste auch mit Erlebnissen und Emotionen verbunden sein. Sie können die Produzenten während ihres Urlaubsaufenthaltes persönlich kennenlernen und beim Heimfahren ein Stück Thermenregion mit nach Hause nehmen.“
Ziel der Bezirkskammer ist es, weitere Gastronomiebetriebe zur freiwilligen Teilnahme an der Aktion „Gut zu wissen“ zu motivieren, „denn das trägt auch zur Sicherung des Arbeitsplatzes Bauernhof bei“, so Bezirksbäuerin Maria Haas.
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