02.09.2016, 13:31 Uhr

Wenn Aufregung der Vorfreude weicht

Moritz Höggerl auf Dörfl freut sich schon auf den ersten Schultag in der Volksschule Ilz.

Für 810 Tafelklassler im Bezirk beginnt am 12. September der Ernst des Lebens. Die WOCHE hat sich in Ilz umgehört, wie der erste Schultag so abläuft.

Noch sind die Klassenzimmern leer und so mancher Schulhof wirkt regelrecht verlassen. Doch schon in kürze werden sie sich wieder füllen. Insgesamt 3.300 Schüler drücken im kommenden Jahr im Bezirks Hartberg-Fürstenfeld wieder die Schulbank. Die Stifte gespitzt und die Schultasche gepackt hat auch Moritz Höggerl auf Dörfl bei Ilz. Als einer von 810 Tafelklassler beginnt für ihn am 12. September der Ernst des Lebens.

Vorfreude auf den ersten Tag

Aufregung auf den kommenden Schulstart ist bei den quirligen 6-Jährigen allerdings nicht zu spüren. "Aufreigung? Nein, ich freue mich schon total auf die Schule", verkündet Moritz, der zusammen mit 19 anderen die erste Klasse der Volksschule Ilz besuchen wird. Besonders aber freut sich Moritz auf das Lesen und auf das Turnen. Stolz präsentiert er seine neue Schultasche. "Ein Ergobag", klärt Moritz auf. "Da sind Klettverschluss-Sticker drauf, die man austauschen kann."

Startklar für die Schule

Auch den Schulweg hat Moritz mit seinen Eltern in den Ferien schon fleißig geübt. "Er fährt zwar mit dem Bus, aber dass Moritz den Weg von der Bushaltestelle zur Schule kennt, das war uns schon wichtig", erzählen die Eltern Nicole und Robert Höggerl, die selbst schon den ersten Schultag aufgeregt entgegenfiebern.
"Aufgeregt muss aber eigentlich niemand sein", beruhigt Direktorin Christine Deutsch-Bloder. Denn am ersten Schultag läuft noch alles ein bisschen anders. Statt der Schultasche reicht an diesem Tag ein kleiner Rucksack. Was aber natürlich nicht fehlen darf, ist die gefüllte Schultüre. "Süßigkeiten, Pixibücherl sind drinnen", verrät Moritz. "Und ein Wecker, damit ich in der Früh nicht verschlafe."

Kennenlernen und einleben/h2>
Am ersten Tag gibt´s dafür aber noch keinen Grund zur Sorge. So startet der erste Tag der Tafelklassler in Ilz erst um 8 Uhr. "Im Schulhof werden die Kinder mit ihren Eltern begrüßt", so Deutsch-Bloder. Danach gehen die Kinder in ihre Klasse, um sich bei Liedern und Spielen im Sitzkreis besser kennen zu lernen. "Der erste Tag ist dazu gedacht, dass die Kinder einmal in den Schulalltag hineinschnuppern", weiß, Pädagogin Michaela Egartner, die als Lehrerin der 1. Klasse bereits kräftig in der Vorbereitungsphase für den ersten Schultag steckt. "Außerdem dürfen sich die Kinder ihre Sitzplätze sowie eine Lade für ihre Schulsachen aussuchen." Auch die Garderobe mit dem Klassenmaskottchen, wo am darauffolgenden Tag die Schuhe verstaut werden, wird den Kindern gezeigt. Nach der Pause wandern alle Volksschulkinder mit ihren Lehrern in die Pfarrkirche Ilz für einen gemeinsamen Gottesdienst. Um 11.35 Uhr ist der erste Schultag dann auch schon wieder vorbei. "Was wir danach machen, wissen wir noch nicht, uns fällt aber ganz bestimmt noch was ein", freut sich Moritz, der sich schon bald Volksschulkind nennen darf.

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