09.06.2016, 15:37 Uhr

Ein moderner Wirtschaftsstandort

Im Vorjahr öffnete ein Paneelwerk im Einzugsbereich der A2 in Großwilfersdorf seine Pforten. (Foto: KK)

Die Lage an der wichtigsten Wirtschaftsachse der Region macht Großwilfersdorf für Betriebe attraktiv.

Der Wirtschaftstandort Großwilfersdorf, einst eine agrarstrukturierte Gemeinde, ist in den vergangenen vier Jahrzehnten aus traditionellen Betrieben mit solidem Handwerk und Gewerbe gewachsen, hat sich zur Topdestination für Unternehmen durch die direkte Anbindung an die A2 entwickelt, profitiert als Heimat des größten Tourismusverbands des Landes, dem Thermenland Steiermark, und punktet mit einer effizienten, ökologisch ausgerichteten Energiewirtschaft sowie innovativen Unternehmen. In rund 80 Betrieben - größter Arbeitgeber ist Haas Fertigbau mit rund 300 Mitarbeitern - sind etwa 720 Dienstnehmer beschäftigt. Im öffentlichen Dienst in Schulen, Kindergärten, Polizei und im Gemeindewesen kommen nochmals über 70 Bedienstete hinzu.
Der Branchenmix, wie Bürgermeister Johann Urschler, der seit Jahren immer wieder mit Erfolg neue Betriebsansiedelungen in seiner Gemeinde ausverhandelt, berichtet, reicht von eingesessenen Handwerksbetrieben über bestens besuchte Gastronomiebetriebe mit gepflegter Küche, Selbstvermarkter, Dienstleister und Nahvorsorger bis hin zu innovativen Unternehmen mit weit über die Regionsgrenzen hinaus nachgefragten Produkten und Leistungen. Von der A2 her kommend macht ein 32 Meter hoher Paneelturm des seit im Vorjahr mit einem modernen Werk angesiedelten Paneelherstellers Brucha darauf aufmerksam, dass man sich auf Großwilfersdorfer Boden und bereits an der Wirtschaftsader der aufstrebenden Kommune befindet. Im Gewerbegebiet befindet sich derzeit ein Werk für die Steinwollerzeugung aus Klöcher Pasalt in Bau. Der Probebetrieb soll im Herbst starten, 60 neue Arbeitsplätze dort geschaffen werden.
Stolz zeigt sich der Bürgermeister auch auf die Energiewirtschaft: "Mit drei Flusskraftwerken ist zumindest Großwilfersdorf beinahe energieautark, die jüngst errichtete Fischaufstiegshilfe ist ein Zeichen für die ökologische Ausrichtung", so Urschler.
die Großwilfersorfer Niederlassung
aufmerksam.
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