18.05.2016, 13:56 Uhr

Man muss die Menschen mögen

Gabriele und Sigi Grabner, engagierte Nahversorger in St. Magdalena am Lemberg.

Sigi Grabner aus St. Magdalena ist Nahversorger mit drei Standorten im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld.

Vor rund zehn Jahren hat Sigi Grabner aus St. Magdalena am Lemberg, Gemeinde Buch-St. Magdalena, seinen Job als Abteilungsleiter in der damaligen Sparkasse Hartberg an den berühmten Nagel gehängt und als Nahversorger in seinem Heimatort den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt. Waren es damals vier Mitarbeiter an einem Standort so betreibt der Kaufmann „mit Leib und Seele“ heute drei Standorte (St. Magdalena, Pöllau/Obersaifen und Pöllau Ziegelofengasse) und beschäftigt 28 Mitarbeiter. Bestens unterstützt wird er von Gattin Gabriele, als gelernte Diplomkrankenschwester selbst Quereinsteigerin im Handel.


Geheimnis des Erfolges

„Man muss die Menschen mögen und in der Region verwurzelt sein“, fasst Grabner die „Geheimnisse seines Erfolges“ zusammen. Damit verbunden ist auch, dass sich das Angebot längst nicht nur mehr auf den Handel mit Lebensmitteln und Produkten für den täglichen Bedarf beschränkt. So gibt es im Kaufhaus in St. Magdalena unter anderem eine Bauernecke mit Produkten aus der Region sowie eine Lotto- und Toto-Annahmestelle. Die Funktion als Postpartner und die SB-Tankstelle sind Serviceleistungen für die Bevölkerung und Frequenzbringer zugleich. Dienstleistungen, wie Catering (Buffets, Brötchen, Getränke, Leihinventar) oder Zustellservice sind längst zur Selbstverständlichkeit geworden. Am jüngsten Standort in der Pöllauer Ziegelofengasse wird auch am Sonntag Vormittag frisches Gebäck angeboten. Dass die Arbeitswoche für Sigi Grabner deutlich mehr als 40 Stunden hat, versteht sich dabei fast von selbst.

WOCHE-Schwerpunkt

Die WOCHE als regionaler Informationsnahversorger, widmet sich mit dem Themenschwerpunkt "Wir kaufen daheim" den regionalen Unternehmen, Betrieben und Firmenniederlassungen, die dafür sorgen, dass die Arbeit und die Wertschöpfung in der Steiermark bleiben. Ein Beispiel dafür sind die steirischen Nahversorger, wie zum Beispiel Sigi und Gabriele Grabner aus Buch-St. Magdalena.
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