06.04.2016, 09:40 Uhr

Ringana: Grünes Business mit gutem Gewissen

Andreas Wilfinger und Ulla Wannemacher gründeten vor 20 Jahren die Frischekosmetikmarke Ringana in Hartberg. (Foto: Ringana)

Der Frischekosmetikhersteller Ringana steigert Umsatz allein im Monat Februar um 50 Prozent.

Vor genau 20 Jahren gründete Andreas Wilfinger mit Ulla Wannemacher sein Unternehmen Ringana mit Sitz in Hartberg, das mit der weltweit einzigartigen Herstellung von frischen Naturprodukten eine Marktnische besetzt. Dabei verfolgt Ringana eine strikte Nachhaltigkeitspolitik. So sind alle Abläufe im Unternehmen umweltfreundlich ausgerichtet. Neben einer Mehrweg-Verpackung, die weniger Müll verursacht und einer Rücknahme von Gebinden und ein Werk, das unter anderem seinen eigenen Strom produziert. Das Bekenntnis zur Nachhaltigkeit und der Einsatz von reinen Wirkstoffen aus der Natur ohne chemisch-synthetische Lichtschutzfilter und anderer bedenklicher Inhaltsstoffe, wie Mineralöle, Parabene oder Mikroplastik, zeigt Erfolg: Im Vorjahr erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 30 Mio. Euro (2014 waren es 26 Mio. Euro). Allein heuer im Monat Februar verzeichnete Ringana ein Umsatzplus von 50 Prozent gegenüber Februar 2015.
Aufgrund der relativ kurzen Haltbarkeit der Produkte (ungeöffnet drei Monate) sind die Produkte nur über den Hersteller direkt zu beziehen, beim Handel blitzte Andreas Wilfinger deshalb ab. So etablierte der Unternehmer kurzerhand sein Frischepartner-Vertriebssystem. Das hat mittlerweile 15.000 Frischepartner weltweit. Vor allem die Märkte in Spanien und Italien zeigen eine große Nachfrage.


Weiterer Ausbau geplant

Aufgrund der steigenden Nachfrage ist ein weiterer Ausbau des Werkes in Hartberg geplant. Erst vor Kurzem wurde in ein 600-Liter-Rührwerk und ein zweites Packsystem investiert. Damit sollten vor allem die Auftragsspitzenzeiten gut abgefangen werden, denn im Schnitt verlassen in etwa 3.000 Pakete pro Tag das Werk in der Angerstraße. Schon jetzt ist ersichtlich, dass diese Kapazitäten bereits ausgelastet sind. Deshalb wird Wilfinger weiter investieren.
Auch als Arbeitgeber für die Region wird RINGANA immer wichtiger. So sind 80 fest angestellte Mitarbeiter beim steirischen Frischekosmetik-Hersteller beschäftigt. Vor allem für Frauen ist RINGANA als Arbeitgeber attraktiv. Von den 80 Mitarbeitern sind 69 Frauen und davon sind wiederum 15 Akademikerinnen. Die Forschungsabteilung bei Ringana ist völlig in weiblicher Hand, insgesamt bekleiden zehn Frauen bei Ringana eine Führungsposition. Damit liegt das Unternehmen über dem Schnitt in Österreich.
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