08.09.2016, 13:54 Uhr

Stadt ist attraktiv für Unternehmen

Die Vertreter der Stadt mit Bgm. Werner Gutzwar statteten der neuen Depot-Filiale im FMZ ihren Besuch ab. (Foto: KK)

Für immer mehr Firmen ist Fürstenfeld eine gefragte Adresse als Betriebsstandort.

Die größte Bezirksstadt Fürstenfeld liegt quasi im "Kreuzungsbereich" der zwei für den Aufschwung der gesamten Region maßgeblichsten Achsen. Die Thermenhauptstadt profitiert in der Tourismuswirtschaft als Handelstadt sowie durch ihre Fest- und Veranstaltungskultur davon, dass sie auf der Tourismusachse zwischen den zwei Thermen in Bad Waltersdorf, dem Rogner Bad Blumau und der Therme Loipersdorf liegt. An der stark frequentierten B319 liegt die Stadt als größter Wirtschaftsstandort für alle Sparten auf der Wirtschaftsachse Ilz mit dem Knoten A2, Großwilfersdorf über Fürstenfeld bis Rudersdorf in unmittelbarer Nähe zur ungarischen Staatsgrenze. Am künftigen S7-Knoten in der Burgauerstraße hat die Stadtgemeinde vorrausschauend auf den künftigen Bedarf bereits Gewerbegrundstücke für Betriebsansiedelungen bevorratet.


Wirtschaft zuerst
Der Fürstenfelder Bürgermeister Werner Gutzwar ist in ständigen Verhandlungen, um neue Betriebe in Fürstenfeld anzusiedeln. "Die Wirtschaft steht an oberster Stelle. Es gilt, Betrieben optimale Bedingungen zu bieten, einerseits durch eine gute Infrastruktur, andererseits durch motiviertes und bestens ausgebildetes Fachkräftepotenzial", so Gutzwar. Dass Gespräche und Know how zum Erfolg führen, beweist eine ganze Reihe neuer Ansiedlungen und Betriebserweiterungen allein in diesem Jahr.
Die „Messphysik Materials Testing GmbH“eröffnete seinen neuen Standort an der Burgauerstraße offiziell im Frühsommer. In der Jahnstraße hat sich der weltweit agierende Konzern "voest alpine" angesiedelt. Auch das im Bereich der Maschinenbaukonstruktion erfolgreiche Ingenieurbüro Sallegger im Innovations- und Technologiezentrum ITZ fand in der Jahnstraße ein 1.200 Quadratmeter großes Büro für rund 25 Mitarbeiter. 50 neue Mitarbeiter bringt das Transportunternehmen Freiberger noch in diesem Jahr mit an den neuen Standort im Industrieviertel "Burgauerstraße". Ein Investor soll auf diesen Grundstücken ein Bürogebäude errichten, um Büroflächen nahe der geplanten S7 anzubieten. An der Peripherie im FMZ öffnete eine Filiale der Handelskette "Depot" mit Accessoires zum Wohnen und Dekoartikeln. Wilhelm Totter wird neben dem "Schuhhaus Totter" und "Fun Shoes" in der Hauptstraße künftig im FMZ mit "Quick Shoe" ein weiteres Geschäft betreiben. Am Kreisverkehr zur Stadteinfahrt werden im "Uniqua-Gebäude" ein Versicherungsbüro mit Zulassungsstelle, ein Kinderarzt, ein Rechtsanwalt und ein Gewerbebetrieb einziehen. Neben Geschäftseröffnungen wie der Bäckerei Wolf am Hauptplatz, nahm in der Santnergasse die Konditorei Ulreich die Produktion für Süßspeisen auf, 30 neue Arbeitsplätze entstanden.
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