17.10.2016, 04:30 Uhr

Nacht der Geige

Wann? 22.10.2016 20:00 Uhr

Wo? Geigenbaumuseum, 9653 Liesing AT
(Foto: KK)
Liesing: Geigenbaumuseum | Geigen der berühmtesten Geigenbauer erklingen am Samstag, dem 22. Oktober, um 20 Uhr im „Johann Lexer Geigenbaumuseum“.

Nacht der Geige

Konzertmeister Attila Szabò, mit vielen Preisen ausgezeichnet, wird am Samstag, 22. Oktober 2016 im „Johann Lexer Geigenbaumuseum“ in Liesing mit seinem Szabò-Quartett ein Konzert geben. Das herausragende dabei ist, dass er das „Dvořák - Quartett in F-Dur Op. 96“ mit vier verschiedenen Geigen großer Meister spielen wird. „Bei jedem Satz wird er die Violine wechseln“, erzählt der Organisator dieses Konzertes, Prof. Werner Lexer, „drei Geigen stammen von der Geigenbaufamilie Guarneri aus Cremona und eine weitere aus der Werkstatt von Stradivari“.

Antonio Giacomo Stradivari, der wie die Guarnerifamilie in Cremona ansässig war, wird von vielen als der beste Geigenbauer der Geschichte angesehen. Seine Geigen sind die wertvollsten Saiteninstrumente der Welt. „Unser Vater war ein leidenschaftlicher Geigenbauer und hat sich immer gewünscht, eine Stradivarigeige zu sehen“, erzählt Sohn Werner Lexer, „deshalb freut es mich besonders, dass jetzt im Geigenbaumuseum erstmals eines dieser besonderen Instrumente im Lesachtal erklingen wird“. Der Lesachtaler Geigenbauer Johann Lexer hat viele bespielbare Instrumente gebaut, darunter auch etliche Modelle nach Antonio Stradivari und Jakob Stainer.

Stainer ist der bekannteste österreichische Geigenbauer war Jakob Stainer aus Absam in Tirol, geboren 1619. Er war älter als Stradivari und Guarneri und hat auch einige Zeit in Cremona verbracht.

Den Auftakt zur „Nacht der Geige“ im Johann Lexer Geigenbaumuseum macht die Hausmusik Lexer mit der Geigerin Maria Bernadette Salcher aus Maria Luggau. Sie eröffnen den Abend mit den Stücken „Le canari“ von Ferdinand Poliakin und „Der Weg zum Herzen“ von Georg Freundorfer.

Schon ab 19.30 Uhr können die Geigen der berühmten Geigenbauer Guarneri, Staradivari und Stainer im Museum bewundert werden. Eintritt: Freiwillige Spende.
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