08.05.2016, 20:35 Uhr

Verbindender Brückenschlag

Seit 1934 gibt es an dieser Stelle eine Fußgängerverbindung zwischen St.Daniel und Weidenburg - nach 82 Jahren wurde sie nunmehr erneuert

Die neue Hängebrücke über die Gail verbindet Menschen und Ufer.

ST. DANIEL (jost). Die alte Verbindung zwischen St. Daniel und Weidenburg entsprach nicht mehr den sicherheitstechnischen Vorschriften und wurde durch eine neue Hängebrücke ersetzt. Eine optisch ansprechende Stahlkonstruktion verbindet nun die beiden Ufer der Gail. Der neue Übergang dient als sichere Nutzung für Fußgänger und Radfahrer, ist Bindeglied zwischen den beiden Obergailtaler Ortschaften und trägt maßgeblich zur Verbesserung der Infrastruktur bei.

Zahlen und Fakten

Die stützenfreie, sieben Tonnen schwere Konstruktion mit einem Meter Gehbreite hat eine Spannweite von 43 Metern und eine Nutzlast von 450 Kilo pro Quadratmeter und fügt sich harmonisch in die Flußlandschaft ein. Errichtet wurde das Bauwerk von der Hermagorer Firma Metallbau Ball, die statische Berechnung erfolgte durch DI. Wolfgang Steiner aus Spittal/Drau. Die Gesamtprojektkosten betrugen 120.000 Euro und wurden von den Gemeinden Kötschach-Mauthen und Dellach/Gail übernommen.

Feierliche Eröffnung

Mit einem feierlichen Festakt wurde im Beisein zahlreicher Festgäste die Hängebrücke ihrer Bestimmung übergeben. Pfarrer Josef Schachner segnete den neuen Übergang und die Dellacher Tanzlmusi umrahmte musikalisch das gesellige Beisammensein.

Dabei u.a.: Bgm. Johannes Lenzhofer, Bgm. Walter Hartlieb, Vzbgm.Christof Zebedin, Georg und Chrtistina Ball, Wolfgang Steiner, Sandra Kircher, Hannes Poglitsch, Dietmar Koller, Willi und Inge Daberer, Walter Köstl, Franz Robatsch, Josef Nischelwitzer, Rudi Kanzian u.v.a.
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