26.08.2016, 09:47 Uhr

Gipfelkreuz und Marterlsegnung auf der Köstendorfer Alm

Die Nachbarschaft Köstendorf hat zwei geschichtsträchtige Symbole neu errichtet.

KÖSTENDORF. Nachdem das Gipfelkreuz am Weg zur Graslitze schon verfallen war und das Marterl am Geißrücken schon in die Jahre gekommen ist, hat sich die Nachbarschaft Köstendorf entschlossen, diese beiden Symbole neu zu errichten, da sie seit vielen Jahren ein wichtiger Bestandteil dieser Alm sind und dies auch weiterhin bleiben sollen.

In den 70ern errichtet

Beide Symbole wurden in den 70er Jahren von beherzten berg- und almbegeisterten Menschen aufgestellt. Damals wie heute braucht man für die Umsetzung motivierte und begeisterte Leute, die sich mit dem Projekt identifizieren. Durch die Leistung zahlreicher Stunden und die Arbeit unter schwierigsten Bedingungen - für das Gipfelkreuz mussten 12 Sack Beton, die Halterung aus Eisen und das Kreuz auf 1931 m gebracht werden - ist es gelungen diese beiden Bauwerke fertigzustellen.

Messe

Am Samstag, den 13. August 2016 wurden Gipfelkreuz und Marterl von Pfarrer Martin im Rahmen einer Helligen Messe gesegnet. Umrahmt wurde die Messe vom Männerquartett Nötsch. Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein konnten die zahlreichen Besucher den herrlichen Tag auf der Alm in vollen Zügen genießen.
Die Nachbarschaft Köstendorf dankt allen, die zum Gelingen dieses Projektes und des Festes beigetragen haben.
"Mögen diese beiden Bauwerke nicht nur Punkte in der Landschaft sein, sondern den Menschen, die an ihnen vorübergehen auch die Möglichkeit bieten kurz zu verweilen, in sich zu gehen und dabei wieder Kraft zu schöpfen", so Robert Druml, Obmann der Nacharschaft Köstendorf.
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