05.04.2016, 09:26 Uhr

Gold für Stiegerhofer Motorsägenwettkampfteam

Siegerteam Stiegerhof: hinten von links nach rechts: FL Theodor Tillian (Trainer); Thomas Stieber (Tschau); Florian Mörtl (Vorderberg); Daniel Zerza (Oberbuchach); Dir. Johannes Leitner; FL Johannes Tschinder; Vorne von links nach rechts: Mathias Dullnig (Strajach); Martin Herzog (Kameritsch) (Foto: KK)

Stiegerhof siegt bei internationaler Alpen-Adria-Waldolympiade. Gailtaler auf dem Podest.

GAILTAL, OSSIACH (iz). Bei der am 17. und 18. März stattgefundenen Alpen-Adria-Waldolympiade in Ossiach trafen 108 Wettkämpfer zu 27 Teams aus fünf Nationen aufeinander.

Kettenwechsel
Bei der Geschicklichkeitsdisziplin „Kettenwechsel“ ging es darum, eine andere Schneidkette aufzulegen (gesamte De- und Montage), damit die Motorsäge für folgende Schnittaufgabe – ohne Nachjustierungen – komplett einsatzfähig ist. Dies gelang den guten Teilnehmern in unter zehn Sekunden.

Der perfekte Schnitt
Die Motoren heulten dann bei der simulierten Baumfällung, verschiedenen Trennschnitttechniken und beim Entasten. Die letztgenannte Aufgabe gab es nur für die besten 12 der 108 Teilnehmer. Der Stiegerhof war bei dieser Disziplin mit drei Wettkämpfern vertreten. Es ging darum, die 30 nach einem genauen Schema angeordneten Äste, plan (ohne Stummel – ohne Stammverletzungen) in möglichst kurzer Zeit unter Einhaltung aller Sicherheitsrichtlinien abzuschneiden. Es war ein Bewerb, bei dem je drei Wettkämpfer zugleich antraten: Präzision, Geschwindigkeit und Professionalität im unmittelbaren Vergleich – es ging auch für die Zuschauer unter die Haut.

Gailtaler top

Das Stiegerhofer Team mit Dullnig Mathias (Strajach), Herzog Martin (Kameritsch), Mörtl Florian (Vorderberg), Stieber Thomas (Tschau) und Zerza Daniel (Oberbuchach) hatte viel Grund zum Jubeln: 3. Platz in der Einzeldisziplin Kettenwechsel (Stieber T.), 2. Platz Einzeldisziplin Präzisionsschnitt (Stieber) und die wichtigste Wertung: Gold für die Mannschaft.
Ein unvergessliches Erlebnis. Die monatelange Vorbereitungszeit und viele Trainingseinheiten auch außerhalb des Unterrichtes haben sich letztlich ausgezahlt.
Warum das Ganze? Trainer Theodor Tillian: "Um die jungen Menschen unseres Landes für die Waldpflege und -bewirtschaftung zu motivieren – selber Hand daran anzulegen und das professionel, unfallfrei und mit langfristigem Erhalt der Gesundheit. Aber noch etwas werden sich unsere jungen Wettkämpfer fürs Leben merken: Wenn ich strebsam und motiviert ein realistisches Ziel verfolge, werde ich es auch erreichen."
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