10.08.2016, 00:00 Uhr

Nina ist bestes Känguru der Mathematik

HERMAGOR (jost). Nina Rauscher ist ein Rechen-Genie. Die Hermagorerin gewann das „Känguru der Mathematik“.

Die Volksschule Hermagor nimmt seit einigen Jahren am „Känguru der Mathematik teil.
Dieser internationale Wettbewerb mit seinem Ursprung in Australien findet seit dem Jahr 1995 immer am dritten Donnerstag im März statt und fördert auf spielerische Art die Begeisterung und das Interesse am Rechnen. Österreichweit beteiligten sich daran mehr als hunderttausend Schüler von der ersten Klasse Volksschule bis zur Matura.

Logisches Denken

Den diesjährigen Bewerb auf Landes- und Bundesebene in ihrer Altersklasse gewann die 10-jährige Volksschülerin Nina Rauscher. Sie besuchte die 4. Klasse und zählt nun zu Österreichs besten Mathematikern. „Mathe ist mein Lieblingsfach“ schwärmt das aufgeweckte Mädchen, welches auch in allen anderen Gegenständen nur Einser im Zeugnis hat. Die Frage, ob sie beim Bewerb aufgeregt war, beantwortet Nina ganz cool: „Nein, es ist ja nur ein Wettbewerb, bei dem Kreativität und logisches Denken gefragt sind“. Und genau diese Talente besitzt das kleine Genie und hat sich für die Lösung der Aufgaben eine Strategie zurechtgelegt: „Die schweren Fragen kommen immer zum Schluß, daher habe ich mit diesen begonnen, weil ich mich da noch besser konzentrieren kann“. Hilfsmittel wie Taschenrechner waren keine erlaubt, bei falschen Antworten werden Punkte abgezogen. 60 Minuten hatte Nina Zeit, die richtigen Lösungen für 24 Aufgaben zu finden, sie schaffte die Höchstpunktezahl von 120 fehlerfrei in der halben Zeit.

Aufregende Momente

Die Freude über den Gewinn war natürlich riesengroß, denn das junge Rechen-Ass konnte ihren Preis zuerst bei der Landessiegerehrung in Klagenfurt und später im Bundesministerium für Bildung in Wien entgegennehmen. „Ich habe als Erinnerung ein Känguru-T-Shirt, eine Medaille und eine Urkunde bekommen“ strahlt Nina über die aufregenden Momente. Schulleiterin Lydia-Gasser und Mathe-Lehrerin Angelika Ebner freuen sich mit ihrer Schülerin über den sensationellen Erfolg und sind sich einig: „Wir sind stolz darauf, dass wir in unserer Schule so ein grosses Genie haben“.

Nina ist Ausnahmetalent

„Die mathematische Begabung machte sich bei Nina schon als Kleinkind bemerkbar“ erklären die Eltern Franz und Irmi mit Stolz und ergänzen: „Unsere Tochter hat einfach ein ausgeprägtes Verständnis für logisches Denken und räumliches Vorstellungsvermögen“. Außer für Mathe begeistert sich das symphatische Mädel auch noch für Sport, insbesondere für`s Klettern und spielt außerdem Querflöte bei der Stadtkapelle Hermagor. Das Multialent zeigt bei komplizierten Lego-Bauten auch ihr Interesse für Technik und wird nach den verdienten Sommerferien ihren schulischen Weg in den NMS Hermagor fortsetzen und wahrscheinlich noch viele Rechen-Erfolge einheimsen. Gratulation Nina!

Zur Sache: Känguru der Mathematik

Es ist kein Test, sondern ein Wettbewerb, bei dem es darum geht, spannende und interessante Frage mit Rätselcharakter aus verschiedenen Teilgebieten der Mathematik zu beantworten.
Bei der Beantwortung der Aufgaben sind Kreativität, unkonventionelle Lösungsansätze und logisches Denken gefragt, um aus den vorgegebenen Möglichkeiten die richtige Antwort herauszufinden. Die Teilnehmer haben 60 bzw. 75 Minuten Zeit sich mit den Fragen auseinander zu setzen. Taschenrechner ist keiner erlaubt. Man startet mit einer Basispunktezahl, für richtige Antworten gibt es je nach Schwierigkeit der Aufgabe Punkte, bei falschen Antworten werden Punkte abgezogen.
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