02.06.2016, 14:11 Uhr

"Radar" zeigt die Gefahr auf

Diese Grafik gibt einen Überblick über das Naturkatastrophen-Risiko im Gailtal

Mittels Risikoradar kann man das Naturkatastrophen-Risiko bis auf Gemeindebene analysieren.

GAILTAL. Die Wiener Städtische hat ihren Online-Auftritt um den Risikoradar erweitert. Unter www.risikoradar.at können User mittels interaktiver Karte die Entwicklung der Naturkatastrophen und damit das Risiko bis auf Gemeindebene selbst analysieren. Solche Daten sind auch ein wichtiger Teil der Prävention.

Hagel, Sturm und Co

Die Risiken Sturm, Hagel, Hochwasser und Blitz können über zwei Zeiträume (2006 bis 2015 und 2011 bis 2015) hinweg betrachtet werden. Analysiert werden Naturkatastrophen gesamt (Hagel, Hochwasser, Sturm), die drei Risiken einzeln und das Risiko Blitz einzeln.
Die WOCHE hat sich das Naturkatastrophen-Risiko im Zeitraum 2011 bis 2015 angesehen. Im Gailtal besteht demnach in allen 12 Gemeinden vom Lesachtal über Bad Bleiberg bis nach Arnoldstein ein niedriges Risiko (siehe dazu Grafik).

Naturkatastrophen-Risiko Gailtal
Zeitraum 2011 bis 2015:
3,6 - hoch:
Keine Gemeinde im Gailtal
2,3 - mittel::
Keine Gemeinde im Gailtal
1,2 - leicht:
Leichtes Naturkatastrophen-Risiko und geringes Hochwasser-Risiko: Lesachtal, Kötschach-Mauthen, Dellach, Kirchbach, Hermagor, Gitschtal, St. Stefan an der Gail, Nötsch, Bad Bleiberg, Feistritz, Hohenthurn, Arnoldstein.

Den Risikoradar findet man unter www.risikoradar.at.


Zur Sache

So funktioniert der Radar:
Für die Risikoeinschätzung und Risikoanalyse jeder einzelnen Region werden Ereignisse in der Vergangenheit berücksichtigt. Auf der Österreichkarte haben User die Möglichkeit, die Entwicklung der vergangenen fünf oder zehn Jahre zu betrachten. Mittels Zoom-Funktion oder durch Eingabe der Postleitzahl gelangt man zur gewünschten Region sowie einer kurzen Beschreibung der Risikosituation. Anhand einer fünfstufigen Farbskala ist die Risikoeinstufung ersichtlich. Mehr auf www.risikoradar.at.
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