29.04.2016, 13:11 Uhr

Arnoldstein: Gemeindekasse hat gutes Polster

Mit einem Finanzpolster von 186.000 Euro Überschuss blickt die Marktgemeinde Arnoldstein positiv in die nächsten Monate (Foto: KK)

Die Gemeinde Arnoldstein hat in der Kasse aktuell einen Überschuss von 186.000 Euro.

ARNOLDSTEIN (iz). In der Jahresrechnung 2015 kann die Marktgemeinde Arnoldstein einen Sollüberschuss von 186.000 Euro erreichen, wie in der kürzlichen Gemeinderatssitzung bekannt wurde. "Dieses Ergebnis ist auf den äußerst verantwortungsvollen Umgang der Gemeindepolitiker mit den vorhandenen Budgetmitteln zurückzuführen", so Bürgermeister Erich Kessler.

Plus bei Kommunalsteuer
Im außerordentlichen Haushalt konnten zwölf Projekte mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 1,323.000 Euro umgesetzt werden. Davon gingen 534.000 Euro in die Sanierung und Errichtung von Gemeindestraßen und der Restbetrag wurde für die Bereiche Feuerwehrwesen, Schulen, Kulturhäuser, Wildbachverbauung, Sanierung der Aufbahrungshalle Arnoldstein, Instandsetzungsmaßnahmen des Wirtschaftshofes und des Abfallwirtschaftszentrums aufgewendet. Das Steueraufkommen bei der Kommunalsteuer verzeichnet ein Plus von 110.000 Euro.

Volksschule wird saniert
"Mit dem 1. Nachtragsvoranschlag 2016 wird nun nach intensiven Ausschreibungsvorarbeiten das Projekt „Generalsanierung der Volksschule Arnoldstein“ mit einem Gesamtvolumen von 2,180.000 Euro beschlossen, um noch vor Schulende mit den Umbaumaßnahmen beginnen zu können. Ein Teil der Arbeiten kann dabei an die lokale Wirtschaft vergeben werden", informiert Kessler.
Im ordentlichen Nachtragsvoranschlag kann auch der Zuschuss für die Errichtung eines Gemeinschaftshauses für die Dorfgemeinschaft Erlendorf mit 50.000 Euro festgeschrieben werden.

Projekt Wildbachverbau
Mit dem Beschluss des Investitions- und Finanzierungsplanes für das Projekt Wildbachverbauungen am Kosjakbach mit Gesamtkosten von 2,1 Millionen Euro wird der Anteil der Gemeinde, der sich auf 315.000 Euro (15%) beläuft, festgesetzt. Damit kann wiederum ein wichtiges Vorhaben für den Schutz und die Sicherheit der Bevölkerung im Großraum Riegersdorf begonnen werden.
"Ebenso sind wir jetzt ermächtigt, mit Grundbesitzern im Einflussbereich des Kosjak- und Siebenbrünnerbaches Vereinbarungen abzuschließen, damit diese für erlittene Schäden im Zuge der Baumaßnahmen entschädigt werden", sagt Kessler.
Die Sanierung der öffentlichen Beleuchtung im gesamten Gemeindegebiet mit geschätzten Gesamtkosten von 500.000 Euro sollte ebenfalls in den nächsten Monate in Angriff genommen werden, wobei dies im Rahmen eines „contracting“-Projektes mit der Umweltgesellschaft UIAG der Gemeinde geschehen soll – der Grundsatzbeschluss wird in der Sitzung gefasst.

Kelag-Vertrag verlängert
Nachdem das Fahrzeug des gemeindeeigenen Bestattungsbetriebes bereits ein Alter von 13 Jahre aufweist, wird ein neues Fahrzeug bei einem örtlichen Unternehmen angekauft, die Vergabe wird im Gemeinderat beschlossen. Der mit der Kelag bestehende Stromliefervertrag „Kommunalmodell“ wird vom Gemeinderat bis 2019 verlängert. Und dem Bunkermuseum Wurzenpass wird ab sofort das Recht zur Führung des Gemeindewappens nach den Bestimmungen der Kärntner Allgemeinen Gemeindeordnung verliehen.

Vier EU-Interreg-Projekte geplant

Für insgesamt vier EU-Interreg-Projekte werden im Gemeinderat die Grundsatzbeschlüssen gefasst, das erste Projekt befasst sich mit dem Alpe-Adria-Alpin-Park und hat das Wandererlebnis Karawanken im Auge, das Projekt IDAGO befasst sich mit grenzüberschreitenden Marketingmaßnahmen zur Stärkung der Region entlang des Alpe-Adria-Radweges, wie zum Beispiel die Einrichtung eines Grenz- und Zollmuseums, ein weiteres Projekt mit der „Smart Alpe-Adria Region“, und das vierte mit der Zusammenarbeit des Bunkermuseums Wurzenpass mit den Museum am Vrsic, Kranjska Gora.
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