29.09.2016, 17:00 Uhr

Das große Jäten ist beendet

Die Gemeinde Bleiberg hat den Neophyten den Kampf angesagt. Der Knöterichbestand "Wurzach" im Vergleich vorher – nachher (Foto: KK)

Gemeinde Bleiberg: Projekt Bekämpfung der Neophythen ist nun erfolgreich abgeschlossen.

BAD BLEIBERG. Bürgermeister Christian Hecher initiierte gemeinsam mit dem Naturpark Dobratsch das Projekt „Das große Jäten“. Es dient dazu, die natürliche Ausbreitung invasiver Neophyten, im speziellen die des Japanischen Staudenknöterichs und des Drüßigen Springkrauts, einzudämmen. Durchgeführt wurde dieses Projekt mit zwei Praktikanten (Naturpark Dobratsch) und zwei Asylwerbern sowie geschulten Naturpark Rangern.

Einsatzgebiete

Das für die Entfernung benötige Material (Werkzeug) wurde von der Marktgemeinde Bad Bleiberg zur Verfügung gestellt. Der Abtransport der ober- bzw. unterirdischen Biomasse der Pflanzen erfolgte ebenfalls durch die Wirtschaftshofmitarbeiter der Gemeinde. Als Einsatzgebiete wurden gezielt fließgewässernahe Bestände ausgewählt. Vor Ort wurde ein Augenmerk auf Uferbereiche des Weißenbaches in Richtung Osten (Weißenbachgraben) sowie auf einzelne mehrjährige Bestände im Gemeindegebiet gelegt. Es konnte zudem ein über mehrere Jahre langkultivierter Knöterichbestand auf einem Privatgrundstück, nach Absprache mit dem Grundeigentümer, entfernt werden.

Verbreitung verhindert

Bei der Maßnahmenumsetzung in Fließgewässer oder in der Nähe solcher, wurde darauf geachtet, dass keine Pflanzenteile in das Gewässer gelangten, um eine fluviale Verbreitung auszuklammern. Dies war hauptsächlich bei dem Drüßigen Springkraut in der Nähe des Weißenbaches der Fall.
Der Abtransport der Pflanzenreste in die Marktgemeinde Arnoldstein in die Müllverbrennungsanlage, erfolgte noch am gleichen Tag wie die eigentliche Maßnahmenumsetzung, um ein weiteres Austreiben der bereits erwähnten invasiven Neophyten zu unterbinden.
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