26.05.2016, 14:30 Uhr

Die Sonne bringt nun den Honig in das Glas

Mittels Photovoltaik-Anlage verarbeitet die Imkerei Segner Honigprodukte umweltschonend (Foto: Privat/Segner)

In der Imkerei Segner wird der Honig nun mittels erneuerbarer Energie verarbeitet.
Von Iris Zirknitzer

HERMAGOR. Die Imkerei Segner investiert in erneuerbare Energie. In Zusammenarbeit mit der Firma EP Schuller in Hermagor wurde eine Photovoltaik-Anlage am Dach des Imkereibetriebes installiert.

Umweltschonend
Für diese technische Innovation (Photovoltaik-Anlage inklusive Smartbox) sprachen der Umweltgedanke sowie die betriebswirtschaftliche Überlegung, den Stromverbrauch im Unternehmen zu minimieren. Im Jänner ging die Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 10 kW erstmals in Betrieb.
Die zusätzlich installierte Smartbox hat die Aufgabe, den aktuellen Stromverbrauch zu kontrollieren und den Stromüberschuss, der durch die Anlage produziert wird, intelligent und vollautomatisch gerade da einzusetzen, wo er aktuell gebraucht wird.

Cleveres System

Je nach Sonnenschein werden dann bis zu vier permanente Verbraucher, zum Beispiel Kühlraum, die Wachsverarbeitung, Klimageräte oder Honigauftaugeräte usw. zugeschaltet. Und der noch anfallende Überschussstrom kann auch noch optimal im Pufferspeicher als Wärme genutzt werden. Somit kann der selbsterzeugte Strom dank dieser Optimierung bis zu 97 % verbraucht werden. Die erste Probe-Schleuderung lief bereits mit 100 % eigenem Strom. "In Zukunft werden wir unseren Honig mit der Kraft der Sonne ins Glas bringen”, freut sich Familie Segner.
Ein zusätzlicher Vorteil ist auch der Spareffekt, die Stromkosten konnten bis auf die Hälfte reduziert werden, die Imkerei Segner geht davon aus, dass sich die Anlage dank der Optimierung durch die Smartbox schon nach fünf Jahren rechnet.
Mit diesem Energiemanagment kann die Imkerei Segner nun die Photovoltaik Anlage effizienter nutzen, wobei der Umweltgedanke auch eine große Rolle spielt. Neben dem finanziellen Aspekt zählt auch der nachhaltige Umgang mit unseren Ressourcen. In der Stromerzeugung konnten seit der relativ kurzen Laufzeit der Anlage 2,27 Tonnen CO₂-Ausstoß, im Vergleich zu kalorischen Kraftwerken, der Umwelt erspart werden.
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