21.09.2016, 13:11 Uhr

Tourismus bringt Rekordsommer

Bgm. Siegfried Ronacher, STR Christina Ball & Tourismusobmann Johann Steinwender zeigen sich sehr erfreut über die vorliegende Zwischenbilanz. (Foto: NLW)

Stadtgemeinde Hermagor: Nächtigungen um 13,14 Prozent gestiegen.

HERMAGOR. Wenn auch noch ein intensiver Herbst bevorsteht, zeichnet sich für die Stadtgemeinde Hermagor Pressegger See ein Rekordergebnis im Sommer 2016 ab.
Von Mai bis einschließlich August sind die Nächtigungszahlen zum Vergleichszeitraum des Vorjahres um 13,14 % gestiegen, was in absoluten Zahlen immerhin einen Zuwachs von rund 58.060 Übernachtungen bedeutet. Dies bedeutet, dass in der laufenden Sommersaison bisher rund 500.000 Nächtigungen erzielt werden konnten. Eine erste Analyse zeigt, dass alle Beherbergungskategorien und Ortschaften der Stadtgemeinde bei den Nächtigungen und Ankünften zulegen konnten.


Über dem Kärnten-Schnitt

Besonders erfreulich ist auch die Tatsache, dass die vorliegende Steigerung der Nächtigungszahlen, wie bereits in den vergangenen Jahren, über dem Kärnten-Schnitt liegt. Das inszenierte Berg-See-Erlebnis als Garant für eine positive Nächtigungsentwicklung.

Auf dem richtigen Weg

Einig sind sich die Tourismusverantwortlichen darin, dass der eingeschlagene Weg und die Vermarktung des Berg-See-Erlebnisses einen großen Anteil an der positiven Entwicklung haben. Allein in den letzten Jahren konnten in Kooperation mit den Bergbahnen Nassfeld, der Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See und der ARGE Qualitätsbetriebe neue Infrastruktureinrichtungen umgesetzt werden. So wurden am Nassfeld und am Pressegger See rund um die Fix & Foxi-Familie Kinder-Erlebnisinszenierungen wie der Bergspielplatz „Almrausch“, die Erlebnismeilen „Im Reich der Wilden Bande“ und „Im Reich der Seehexe“ umgesetzt. Dazu sind Aussichtplattformen, Familienwanderwege wie der Aqua Trail „BergWasser“ und der Via Dolce Vita direkt am Nassfeld seitens der Bergbahnen errichtet worden.

Bergbahnen: größeres Angebot

Auch bei den Aufstiegshilfen hat sich so einiges getan. Mit der Madritschen Sesselbahn sind im Sommer nunmehr drei Bergbahnen am Nassfeld in Betrieb. So kann man das Nassfeld stolz als „Kärntens Erlebnisberg Nr. 1“ bezeichnen.
Das All-inclusive-Paket als weiterer Garant für die Gästezufriedenheit
Mehr als 130 Beherbergungsbetriebe in der Region haben sich schon seit einigen Jahren dafür entschieden, den Gästen einen Mehrwert in Form der +Card Premium zu ermöglichen.

+Card Premium

Mit der +Card Premium fahren Gäste zum Nulltarif mit den Bergbahnen, den öffentlichen Verkehrsmitteln und mit dem Almtaxi „Piccolo-Express“. Darüber hinaus offeriert die Karte eine Vielzahl an Gratisleistungen wie den Eintritt in Strandbäder am Pressegger See, ein exklusives Programm an geführten Wanderungen sowie Mountainbike-Touren u. v. m. Außerdem gibt es mit der Karte eine Reihe von Ermäßigungen, zum Beispiel auf den Eintritt in den „1. Kärntner Erlebnispark“ am Pressegger See, ins „Felsenlabyrinth“ am Nassfeld, in die Schaukäserei auf der Tressdorfer Alm mit neuem Streichelzoo, auf die Fahrt mit der längsten Sommerrodelbahn Kärntens, dem „Pendolino“, auf Rafting-Touren auf der Gail oder sogar auf Verkostungen von regionalen Spezialitäten.

Verantwortliche sind zufrieden

Bürgermeister Siegfried Ronacher ist, angesichts der überdurchschnittlichen Nächtigungsentwicklung der letzten Jahre und insbesondere der heurigen Sommersaison davon überzeugt, dass die hervorragende Zusammenarbeit aller Tourismusorganisationen, der Beherbergungsbetriebe, der Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See und Infrastrukturanbieter der Region ausschlaggebend für die positive Sommerentwicklung ist.
„In den letzten Jahren ist eine steigende Gästezufriedenheit in unserer Region spürbar“, so Tourismusreferentin Stadträtin Christina Ball, die allen Tourismusverantwortlichen dafür dankt, dass in der Region das Gemeinsame vor dem Trennenden steht und ersucht alle Tourismusverantwortlichen den konstanten und vor allem gemeinsamen Weg für die Region weiterzuführen.
Auch Tourismusobmann Johann Steinwender zeigt sich sehr erfreut über die vorliegenden Zahlen. „Wir haben gerade für die Vorsaison und den Herbst größte Anstrengungen unternommen um ein tolles Programm für unsere Gäste anbieten zu können“, so Steinwender. „Die Zusammenarbeit mit den Almsennereien wurde intensiviert um die Öffnungszeiten verlängern zu können, attraktive geführte Wanderungen und Bike-Touren werden angeboten, Infrastrukturbetriebe haben sowohl im Frühjahr als auch im Herbst länger geöffnet und nicht zuletzt wurde mit dem Pilotprojekt Slow Food Travel ein zusätzliches Highlight geschaffen“, so Steinwender weiter.
Die erfreuliche Sommersaison hat, wie die Ergebnisse beweisen, nicht nur die beachtliche Gästeschaar aus Nah und Fern begeistert, sondern ist auch - und da sind sich die Touristiker und Politiker einig – Ansporn für den Winter 2016/17, der am 07. Dezember 2016 mit zahlreichen Neuigkeiten und Überraschungen starten wird!
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