22.03.2016, 14:16 Uhr

Primärversorgungszentren in Hietzing und Hernals geplant

Vorbild Mariahilf: Wolfgang Mückstein, Fabienne Lamel und Franz Mayrhofer (v.l.) sind das Kernteam des ersten Primärversorgungszentrums im 6. Bezirk. (Foto: MedizinMariahilf)

Drei Ärzte und ein Team aus Sozialarbeitern und Pflegepersonal sollen Gang in die Spitalsambulanz ersetzen.

HIETZING/HERNALS. Mehrere Ärzte, die sich zusammentun, länger geöffnet halten und so in manchen Fällen den Weg ins Spital ersetzen können - darum handelt es sich im Wesentlichen bei einem Primärversorgungszentrum (kurz PHC vom englischen Primary Health Care, Erstgesundheitsversorgung).

In Wien gibt es im Moment nur ein einziges derartiges Zentrum in Mariahilf, das "PHC Medizin Mariahilf". Ein weiteres soll bald in der Donaustadt gegenüber des Donauspitals folgen. Wie die Wiener Gebietskrankenkasse nun bekannt gab, gibt es aber bereits Gespräche über zwei weitere Zentren in Hietzing und Hernals. Dort haben jeweils Gruppenpraxen Interesse bekundet, ein Zentrum zu eröffnen, wobei in Hietzing noch ein weiterer Arzt oder eine Ärztin für die Mitarbeit gesucht wird.

Das Team eines Zentrums besteht nämlich stets aus drei Allgemeinmedizinern, daneben arbeiten auch diplomiertes Pflegepersonal sowie medizinische Ordinations-Assistenten mit. Auch Sozialarbeiter und Psychotherapeuten sind eingebunden, was eine bessere Rundum-Versorgung vor allem chronisch kranker Patienten gewährleisten soll. Längere Öffnungszeiten kommen Berufstätigen entgegen, außerdem sollen Wartezeiten verkürzt werden.

Hintergrund:

Bericht: Erste Bilanz - Großer Ansturm im Primärversorungszentrum Mariahilf
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