07.06.2016, 17:04 Uhr

EM 2016: "Das Halbfinale ist drin"

Österreich ist bei der EM in Frankreich in einer Gruppe mit Portugal, Ungarn und Island. Das erste Spiel bestreitet die Nationalmannschaft am 14. Juni im Stade de Bordeaux gegen Ungarn. Am 18.6. und 22.6. folgen die Spiele gegen Portugal und Island. (Foto: Archiv)

Die Fußball-EM in Frankreich geht los. Wir haben unsere Profis nach Österreichs Chancen gefragt.

REGION (red). Österreich hat eine überragende Qualifikation gespielt und fährt nach Frankreich zur Fußball-Europameisterschaft. Am 10. Juni beginnt die EM, was die Fußballer aus der Region Österreich zutrauen, haben sie uns verraten.

Gruppenphase schaffen wir
"Die Vorrunde werden wir überstehen, nachher ist es vorbei", meint FC Kapelln-Obmann Roman Thoma, der "nicht so optimistisch ist". "Immerhin spielen dort die Besten von Europa", begründet er seine Einschätzung. "Natürlich werden viele sagen, nach der Leistung in der Qualifikation müssten wir es ins Viertelfinale schaffen, aber lassen wir uns einfach überraschen!", fügt der Kapellner dann noch hinzu.
"Wir werden sicher aufsteigen", ist Leopold Rauscher, der Obmann des SC Traismauer überzeugt. Schwierigster Gegner in der Gruppe ist für ihn Portugal: "Da werden wir am meisten kämpfen müssen." "Unsere Spieler sind Profis, denen wird die wenige Turniererfahrung nichts machen", sieht er die Österreicher nicht im Nachteil.
"Österreich schafft es zumindest ins Achtelfinale. Wird das Team Gruppenzweiter ist wegen der günstigen Auslosung auch das Viertelfinale drinnen, vorausgesetzt alle Leistungsträger wie Alaba, Janko und Harnik spielen in Normalform, sind nicht gesperrt oder verletzt", sagt FC Sportunion Traismauer-Präsident Philipp Maschl.
"Es kommt auf die erste Partie gegen Ungarn an, von dem Ergebnis hängt viel ab, dann würde ich ihnen sogar das Halbfinale zutrauen", glaubt Kurt Schirmer, der Obmann des SC Herzogenburg, fest an die Leistungsstärke der österreichischen Elf. Für ihn ist Portugal der Favorit in der Gruppe, aber "dann kommen schon wir". Auch er sieht die wenige Turniererfahrung der Österreicher nicht als Nachteil: "Die sind alle Profis, in ihren Vereinen Leistungsträger und haben die nötige Routine."
Den Turniersieg holen sich laut unseren Experten übrigens entweder Spanien, Deutschland oder Frankreich.
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