21.09.2016, 12:20 Uhr

Madame Tussauds bekommt Zuwachs durch Gottfried Helnwein

Der Unterschied zwischen Original und Wachsfigur ist verschwindend gering.
Gottfried Helnwein ist einer der wichtigsten zeitgenössischen Künstler. Jetzt hat die Fangemeinde gesprochen und Madame Tussauds folgte dem Ruf.

Welche Figuren angefertigt werden entscheiden hauptsächlich die Besucher des Wachsmuseums. Albertina Direktor Klaus Schröder hielt die Laudatio für den Ausnahmekünstler. "Ich wollte früher Maler werden, darum habe ich Gottfried Helnwein kennen gelernt. Jetzt sind wir seit 30 Jahren befreundet und ich freue mich unheimlich für ihn", meint der Museumsdirektor. Seit den 70er-Jahren schafft Gottfried Helnwein Gemälde, die nicht nur Österreich begeistern und in Schock versetzen. "Es ist eine große Ehre hier neben Sigmund Freud, Gustav Klimt und Albert Einstein stehen zu dürfen", sagt der Künstler während er den Schmuck seiner Statue begutachtet.
Das Setting ist das Atelier von Gottfried Helnwein. "Alles was sich hier befindet kommt direkt aus meinem Atelier. Sie mussten alles festkleben, dass nichts gestohlen werden kann", lacht Helnwein. Drei Stunden wurde der Künstler gemessen und fotografiert. 150 Stunden nahm die Schaffung der Statue in Anspruch. Geschaffen wurde sie direkt von Londoner Künstlern, in der Werkstatt des Muttermuseums.

Ab jetzt kann die Statue im Madame Tussauds in Wien gesehen und bestaunt werden.
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