12.09.2016, 10:20 Uhr

Tipps vom Meister: So bleibt das Messer länger scharf

Vor der Scala-"Klingen-Boutique" in Hietzing: Die Brüder Pietro, Fabio und Matteo mit ihren Eltern Mercedes und Rino Scala

Die Klingen-Boutique von Pietro Scala ist seit Juni 2013 Mittelpunkt der gepflegten Messerkultur in Hietzing.

HIETZING. Der Chef der "Klingen-Boutique", Pietro Scala, entstammt einer renommierten Grazer "Messerdynastie", die seit fünf Generationen nicht nur Messer verkauft, sondern auch das Know-how für deren Gebrauch und einen scharfen Schliff vermittelt. Anlässlich des Hietzinger Bezirksfestes reiste Pietros Vater Rino aus Graz an und gab den Besuchern Tipps für den Kauf und Gebrauch.

• Wer ein Messer kaufen will, muss dieses unbedingt selbst in die Hand nehmen, schließlich passt nicht jedes Messer in jede Hand. Beratung ist laut Rino Scala bei jedem Messerkauf – ob für den Profi oder Amateur – Pflicht.

• Messer niemals im Geschirrspüler waschen. Das schädigt nicht nur den Griff, sondern auch die beste rostfreie Klinge. Sie wird dadurch stumpf.

• Wer selbst schleift, sollte nicht zu herkömmlichen elektrischen Schleifgeräten greifen. Diese entfernen zu viel Stahl und können Scharten ins Messer schleifen.

• Lieber einen Wetzstahl oder einen Schleifstein benutzen und dabei die Klinge nur leicht andrücken und über die ganze Messerlänge sanft abziehen. Zu viel Druck sorgt für ein unregelmäßiges Schleifergebnis und verbraucht zu viel Klinge.

Die Auswahl an unterschiedlichen Messern in der "Klingen-Boutique" ist enorm: Küchenmesser, Jagdmesser, Sportmesser, japanische Kochmesser aus Damaszener Stahl, Schweizermesser und Taschenmesser stehen in großer Auswahl bereit. Auch Sammler kommen auf ihre Rechnung: "Unser exklusivstes Stück ist zurzeit ein Taschenmesser mit einem Griff aus Mammutelfenbein und einer Damaszener-Stahl-Klinge", erzählt Pietro Scala. Das hat natürlich seinen Preis, doch die Auswahl an verschiedenen Produkten passt zu allen Geldbörsen. Ob günstige Messer von bekannten Produzenten oder teure, exklusive Messer von kleinen Manufakturen – wichtig sei, dass die Qualität stimmt. "Nur dann nehmen wir sie in unser Sortiment auf", sagt Scala.
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