10.03.2016, 10:14 Uhr

Ostereier: Der Osterhase bringt's - Das Österreichpaket

Die freiwillige Teilnahme an Qualitätsprogrammen, die über die gesetzlichen Standards weit hinausgehen, sichert die im EU Vergleich kleinstrukturierte bäuerliche Struktur der heimischen Eierproduktion. Sie bietet den Tieren beste Lebensbedingungen, schont die Umwelt und gibt dadurch dem Konsumenten in einem einzigartigen „Österreichpaket“ größtmögliche Sicherheit. Klar ist, dass Produkte, die so hohen Ansprüchen gerecht werden, auch ihren Preis haben. Und dieser ist nicht mit dem in anderen EU-Ländern vergleichbar. Denn hervorragende Qualität gibt’s leider nicht zum Nulltarif.

Die Schnabelspitzen bleiben, wo sie hingehören

Ein weiser Spruch sagt: „Geht’s seinen Tieren gut, geht’s dem Bauern gut und geht’s dem Bauern gut, geht’s uns allen gut.“ In diesem Sinne ist Österreich schon seit Jahren Vorreiter in Sachen Tierschutz in Europa. So ist, was in Deutschland gerade heftig diskutiert wird, in Österreich schon lange kein Thema mehr, nämlich das Kupieren bzw. Stutzen der empfindlichen Schnabelspitzen unseres Federviehs. Auch das Verbot konventioneller Käfighaltung hat Österreich bereits 2009, also drei Jahre früher als die meisten EU-Mitgliedsstaaten, erfolgreich umgesetzt.

Donausoja: Gentechnikfrei aus Europa schont das Klima

In Punkto Klimaschutz wurde bereits vor über fünf Jahren Geschichte geschrieben. Denn seit August 2010 erhalten alle österreichischen Legehennen, deren Eier im LEH erhältlich sind, gentechnikfreies Futter. Ein weiterer Meilenstein wurde im November 2013 gesetzt. Seit diesem Zeitpunkt stammt Soja ausschließlich aus Europa. So werden weite Transportwege vermieden und der Co2 Fußabdruck reduziert. Mit dem Griff zu österreichischen Eiern kann also jeder etwas für das Klima tun.

Sicherheit für Konsumenten

Da Vertrauen bekanntlich zwar gut, Kontrolle aber besser ist, wurden in Österreich in den vergangenen Jahren die Kontrollmechanismen in der Eierbranche ständig weiterentwickelt.
Im Rahmen des AMA - Gütesiegels haben Konsumenten größtmögliche Sicherheit durch Richtlinien, die noch weit über die vorgeschriebenen Gesetze hinausgehen.
Durch die Österreichische Eierdatenbank kann nicht nur die Herkunft eines Eis bis zum Erzeugerbetrieb verfolgt werden, sondern es werden sämtliche Mengenflüsse aufgezeichnet, wodurch die Herkunft abgesichert wird.

Faire Preise für Qualität gefordert

Klar ist, dass die Produktionskosten der österreichischen Eierzeugung auf Grund der strengen Vorgaben in Punkto Tier-, Klima- Umwelt- und Konsumentenschutz nicht mit denen in anderen EU-Ländern vergleichbar sind.
Nur, wenn diese auch durch höhere Produktpreise abgegolten werden, hat die im EU Vergleich klein strukturierte österreichische Landwirtschaft auch weiterhin eine Chance, denn hervorragende Qualität gibt’s leider nicht zum Nulltarif.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.