05.07.2016, 08:00 Uhr

Schülerrückgang im Herbst

Um 30 VolksschülerInnen mehr wird es im September zum Schulanfang bezirksweit geben.Foto: Josef Messirek

290 SchülerInnen verlassen im Juli die 4. Klasse NMS, aber nur 250 beginnen im September mit der 1. NMS.

BEZIRK (jm). Die Bezirksblätter erhielten vom Landesschulrat für NÖ, Außenstelle Mistelbach, Angaben über die bezirksweite Schülerbewegung im Juli bzw. September 2016. Demnach werden mit Ende dieses Schuljahres 290 SchülerInnen die 4. Klasse NMS verlassen. Von ihnen besuchen voraussichtlich 100 die Polytechnische Schule. Im September beginnen jedoch nur 250 mit der 1. NMS.

Sinkende Geburtenrate

Der Schülerrückgang in den ersten Klassen der NMS ist vor allem auf die sinkende Geburtenrate zurückzuführen und nicht darauf, dass sich mehr SchülerInnen für die AHS angemeldet haben. VD Susanne Zlöbl (Retz): „In den letzten sieben Jahren konnte ich beobachten, dass der Anteil der AHS-SchülerInnen in etwa gleich geblieben ist. Gewisse Schwankungen kommen durch unterschiedliche Konstellationen des FreundInnenkreises zustande.“ Heuer verlassen 46 SchülerInnen die VS Retz, 15 (= knapp ein Drittel) haben sich für die AHS angemeldet. Im Vorjahr hatten sich noch von den 52 VolksschulabgängerInnen 24 (= 46 Prozent) für die AHS entschieden.

Ein Viertel geht in die AHS

Knapp ein Viertel der VS-AbsolventInnen entscheidet sich bezirksweit für die AHS. Im ländlichen Bereich sinkt der Prozentsatz der GymnasiastInnen bis auf fünf herab, in der Bezirkshauptstadt hingegen liegt er bei der 50-Prozent-Marke. VD Gabriele Mattes (Hollabrunn): „Von den 85 SchülerInnen, die mit 1. Juli die Volksschule verlassen, werden 37 ( = 43,5 Prozent) ins Gymnasium gehen.“ Im Februar hatten allerdings noch 47 VolksschülerInnen ( = 55 Prozent) vor, die AHS zu besuchen.

Schülerplus bei Taferklasslern

Ein Plus von 30 Taferlklasslern wird es im Herbst geben. 330 VolksschülerInnen verlassen im Juli die 4. Klasse, im September werden aber 360 Taferlklassler in die 1. Klasse eintreten. Im Bezirk gibt es 22 Volksschulen, elf Neue Mittelschulen und zwei Polytechnische Schulen. Bei der Anzahl der Lehrkräfte wird es kaum Veränderungen geben.
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