07.06.2016, 08:00 Uhr

„Steig ein“: 7 % Schnellfahrer

Mit Laserpistolen kontrolliert die Polizei die Geschwindigkeit an beliebten Schnellfahr-Strecken.Foto: Archiv

Serie Teil 6: In Nieder-österreich stehen 148 Radarkabinen. Zudem sorgen mobile Radargeräte für Verkehrserziehung.

BEZIRK. Rund um die Uhr sorgen Radarboxen für mehr Verkehrssicherheit. Neben den fixen Standorten schwirren die Polizisten immer öfter mit mobilen Radaranlagen aus, um dem „gelernten“ Raser entgegenzuwirken. Mittlerweile kommt die Exekutive in NÖ mit ihren mobilen Messgeräten auf rund 45.000 Einsatzstunden pro Jahr.
Die beliebtesten Orte, an denen Blitzer lauern, wollte uns Bezirkspolizeikommandant-Stv. Major Eduard Widhalm leider nicht nennen. „Wir wissen selbst nicht, wann eine Radarbox bestückt ist, da diese Einteilung von der Landesverkehrsabteilung organisiert wird“, so Widhalm. Standorte, an denen kontrolliert wird, richten sich nach gewissen Punkten, wie etwa nach Auftrag der Behörde oder auch nach vermehrten Unfällen. Wenn die Polizei Geschwindigkeitskontrollen durchführt, so sind darunter etwa 6-8 % Grenzwertüberschreitungen um etwa 8-15 km/h (Messtoleranz bereits berücksichtigt) zu verzeichnen. Im Bezirk gibt es laut Ferdinand Zuser, Leiter Landesverkehrsabteilung NÖ, 7 fixe Radarboxen.

Laserpistolen und Multabox

Regelmäßig kontrolliert die Polizei mittels Laserpistolen oder Multabox die 70er-Beschränkung zwischen Grund und Guntersdorf beim Nexenhof, Umfahrung Ziersdorf, Auggenthal/Haugsdorf, Kalladorf, Pulkau/Retz und Göllersdorf. Das ganze Jahr über werden Kontrollen mit Schwerpunkt Alkohol, Drogen, Dokumente und Handygebrauch durchgeführt. Speziell im 1. Quartal wurde auf die Kindersicherheit geachtet.
Mit dem Schwerpunkt Geschwindigkeitskontrollen auf Freilandstraßen wird im 2. Quartal kontrolliert. Im Sommer wird vor allem das Verhalten von und gegenüber Fußgängern und Radfahrern unter die Lupe genommen. Ob Verkehrsteilnehmer bei einer Stopp-Tafel auch tatsächlich anhalten, wird speziell im 4. Quartal beobachtet. Zweimal pro Monat führen speziell ausgebildete Polizisten, davon gibt es neun für den Bezirk Hollabrunn, Schwerverkehrskontrollen mit dem Prüfzug durch. Dafür gibt es Standorte in Kleinhaugsdorf, Ravelsbach und die Hollabrunner Umfahrung. Dabei wird auf die Einhaltung von Lenk- und Ruhezeiten, Fahrzeugzustand und Ladungssicherung geschaut.

Zur Sache:

Für massive Geschwindigkeitsübertretungen (mehr als 40 km/h im Ortsgebiet bzw. 50 km/h auf Freilandstraßen) muss man in NÖ mit Strafen zwischen 150 und 2.180 Euro rechnen. Fixe Radarboxen: u. a. in Guntersdorf, Schöngrabern, Großwetzdorf, Ravelsbach.

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Die Gewinnfrage 5 lautet: „Mit welchem Mindeststrafausmaß muss man für 91 km/h im Ortsgebiet rechnen?“
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