26.04.2016, 17:58 Uhr

Das Landesklinikum Horn-Allentsteig unterstützt die Integration eines syrischen Arztes

Astrid Fritz (Leiterin Personalstelle), Dkfm. Ing. Heinz Eichwalder (Techn. Leiter), Dr. Mouhaimed Matar, Mag. F. Huber (Kaufm. Dir.) (Foto: Klinikum Horn)
HORN. Das Landesklinikum Horn-Allentsteig unterstützt einen engagierten jungen syrischen Mediziner, der als Flüchtling nach Österreich kam, bei der Integration und Berufsausübung.
Dr. Mouhaimed Matar musste im Oktober 2014 wegen des Bürgerkrieges aus seiner Heimatstadt Raqqa in Syrien fliehen und er konnte, nachdem er als Flüchtling anerkannt wurde, auch seine Frau und seine zwei Kinder an seinen neuen Wohnsitz in Gars/Kamp nachholen.
Dr. Matar war nach seinem Medizinstudium und Absolvierung der Turnusarztausbildung vier Jahre als Arzt für Allgemeinmedizin in seiner Heimat tätig. Neben seiner Muttersprache beherrscht er auch noch Englisch und Französisch und spricht mittlerweile schon ganz passabel Deutsch.

Hilfe bei Hürden
Eine große Hürde zur Berufsausübung in Österreich stellt noch die Anerkennung seines Berufs durch die Österr. Ärztekammer dar.

Region braucht Ärzte
Mag. Franz Huber, Kaufmännischer Direktor Landesklinikum Horn-Allentsteig: “Durch die im Klinikum vorhandenen Kontakte zur Ärztekammer wird versucht, Dr. Matar auf seinem sicherlich noch langen und schwierigen Weg bis zur Anerkennung als Arzt bestmöglich zu unterstützen. Wie bekannt, herrscht insbesondere auch im niedergelassenen Bereich ein Bedarf an Allgemeinmedizinern. Wir wollen hier durch das Engagement unserer Mitarbeiter einen positiven Beitrag leisten.“
Technischer Leiter des Landesklinikums Horn-Allentsteig, Dkfm. Ing. Heinz Eichwalder: „Ich habe Mouhaimed Matar als engagierten jungen Mann kennen gelernt und freue mich, wenn es mit Unterstützung der Klinikleitung und der Personalstelle des Hauses gelingt, ihn und seine Familie möglichst gut zu integrieren und wenn wir für unsere Region einen Mediziner gewinnen.“
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