01.08.2016, 16:06 Uhr

Herzlos: Hunde warteten vergeblich auf Herrchen

Student Raphael und eine Freundin, Christine Seidl, päppeln sie nun auf - die beiden Rauhaardackel suchen ein neues Zuhause. (Foto: privat)

Zwei Tage warteten sie am Straßenrand vergeblich, bewegten sich nur weg, wenn Fremde zu nahe kamen.

EGGENBURG. Der Polizei Eggenburg wurde gemeldet, dass zwei Rauhaardackel in der Nähe von Maigen (Bereich Lehrer Teich) am Straßenrand gesichtet wurden. Als sich die Polizeibeamten näherten, knurrten die Hunde und liefen immer weg. Kaum waren die Polizisten nicht mehr da, kehrten sie an den alten Platz zurück. Vermutlich sind sie von ihrem Besitzer ausgesetzt worden - und warteten zwei Tage ohne Futter und Wasser auf ihr Herrchen. Den Polizisten ist zu verdanken, dass jemand gefunden wurde, der zusagte, sich der Tiere anzunehmen. Veterinärstudent Raphael Beer (24) und eine Freundin, Tierarzthelferin Christina Seidl (27) versuchten zwei Stunden lang, das Vertrauen der Hunde zu gewinnen. Letztlich siegte der Hunger der Tiere und das feinfühlige Agieren der Tierretter mit Leckerlies. Die Beer-Zwillinge sind in der Gegend für ihre Tierschutzarbeit bekannt. Seit sie 15 sind, helfen sie beim Tierarzt mit - und kümmern sich um verlassene Tiere. Natürlich ist Nahrung für Schützlinge nicht billig. Z. T. wird diese aus eigener Tasche bezahlt, z.T. ist man glücklich über Spenden. Die beiden Rauhaardackel sind noch etwas scheu, aber lieb - und sie suchen ein Zuhause.

Spende kommt 100 % den Notfellchen zu
Raphael Beer und sein Bruder sowie Christine Seidl arbeiten mit dem Tierheim Krems und dem Tierschutzverein SOS Katze zusammen. Derzeit haben sie für SOS-Katze gerade ein neues Kastrationsprojekt laufen, wo sie dringend Geld benötigen.
Die Brüder veröffentlichen auf FB auch gerne die Spender und die jeweiligen Spenden.
Spendenkonto: SOS KATZE
IBAN: AT 834477000000971960
BIC: VBOEATWWGRA
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