29.06.2016, 02:22 Uhr

Mitten im Regenwald der Österreicher

14 Meteorologiestudierende, darunter auch ich selbst, forschen für zwei Wochen in Costa Rica.

Die Tropenstation La Gamba ist eine Forschungs-, Lehr- und Weiterbildungsinstitution der Universität Wien am Rande des Regenwaldes der Österreicher (Näheres zu diesem Schutzprojekt auf http://www.regenwald.at/). In einem der artenreichsten Tieflandregenwälder Mittelamerikas gelegen, bietet sie ideale Voraussetzugen für Feldforschung.
Von 19. Juni bis 02. Juli sind auch wir 14 Meteorologiestudierende dort stationiert, um die Auswirkungen eines starken Pflanzenbewuchs auf den Niederschlag zu vermessen. Nebenher lernen wir das feucht-heiße Klima mit all ihren Vor- und Nachteilen kennen und erleben Besonderheiten wie die Tatsache, dass die Luft rund um Gewässer tatsächlich trockener ist als im Regenwald.
Ich bin begeistert von der Lehrveranstaltung. Das ist eine wahnsinnig tolle Gelegenheit einen völlig neuen Ort kennenzulernen und mal die Theorie in die Praxis umzusetzen. Das die extrem hohe Luftfeuchtigkeit hier die Arbeit so erschwert, damit habe ich aber nicht gerechnet.
Wenn wir gerade nicht messen, wird auch sicher gestellt, dass wir die Besonderheiten in der Tier- und Pflanzenwelt und die Schönheit des Costa Ricanischen Regenwaldes sehen.
Zum Beispiel sind wir durch Schutzgebiete und Wiederaufforstungsgebiete gewandert und haben eine Kakaoplantage besucht. Eine Bootsfahrt durch die Mangroven und eine Nacht im Hochgebirge sind auch noch geplant.
Laufend Informationen, was wir grade erleben, gibt es in unserem Blog: www.meteorologiestudierende-costa-rica.blogspot.co.at
Die Fotos werden laufend aktualisiert!
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Petra Maldet aus Neunkirchen | 30.06.2016 | 08:41   Melden
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