13.07.2016, 21:46 Uhr

Neueste Studie: BREXIT vermindert öst. EU-Austrittsbefürworter beträchtlich: nur mehr 23% treten für das Verlassen der EU ein

Prof. Dr. Josef HÖCHTL Präsident der "Österreichischen Gesellschaft für Völkerverständigung" Eh. Abgeordneter zum Nationalrat (Foto: privat)
HÖCHTL: BREXIT (britische Austrittsentscheidung) vermindert österreichische EU-Austrittsbefürworter beträchtlich-
Vor ZWEI Monaten waren es noch 31%(letzte Untersuchung vor dem BREXIT) und jetzt sind es nur mehr 23% (erste Untersuchung NACH dem BREXIT),
die klaren Befürworter eine Verbleibs Österreichs in der EU betragen 61%

Nun ist das Ergebnis der repräsentativen JULI-2016 –er Untersuchung vorhanden und das zeigt eine starke Auswirkung der britischen Austrittsentscheidung auf die Einstellung der österreichischen Bevölkerung zur Europäischen UNION.
Der Anteil der österreichischen Befragten, die für den Austritt aus der EU sind, sank von 31%(letzte Untersuchung vor dem BREXIT) auf 23% (erste Untersuchung NACH dem BREXIT), während der
Prozentsatz der Personen, die klar für den Verbleib Österreichs in der EU sind, auf 61% leicht gestiegen ist- so resümierte in seiner Analyse der
Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Völkerverständigung und ausgebildete Sozialwissenschaftler Prof. Dr. Josef HÖCHTL die neueste EU-Studie.
Seine Analyse aller repräsentativen Erhebungen, die seit dem Jahre 1995 bis herauf zum JULI 2016 gemacht worden sind,
ergibt folgendes Bild im Detail:

1)Es gab immer –seit unserem Beitritt 1995 – eine SOLIDE Mehrheit der österreichischen Bevölkerung, die sich dafür aussprach, Mitglied der Europäischen UNION zu bleiben.
2) Der durchschnittliche Wert der Zustimmung zur EU lag seit 1995 bei exakt 69,1 %, schwankte allerdings zwischen 82% (1999) und 59%(Finanzkrisenjahr 2008).
3) Der durchschnittliche Wert der Ablehnung der EU lag seit 1995 bei exakt 23,1 % und schwankt auch zwischen 13% (1999) und 31% (Mai 2016-Flüchtlingsdebatte etc.)

4) 2016 ist folgendes Meinungsbild in Österreich vorhanden (Unterscheidung: links-VOR der BREXIT-Abstimmung und rechts NACH der BREXIT-Abstimmung Großbritanniens: markanter Rückgang der Ablehnung von 31% auf 23%)
a) Zustimmung: 60% (Mai) und 61% (Juli)
b) Ablehnung: 31% (Mai) und 23% (erste Befragung im Juli NACH dem Brexit)
c) Keine Angabe/unentschlossen…9% (Mai) und 16% (Juli)

Höchtl: „Die Berichterstattung über die Auswirkungen der britischen Entscheidung und das Verhalten der dortigen Austritts-Befürworter scheinen auch etliche skeptischen Österreicher von einem unüberlegten
Austrittsrisiko weggebracht zu haben.“

(Die Daten stützen sich auf die Erhebungen von SWS, die dankenswerterweise diese Kontinuität der Befragung seit 1995 bewiesen haben und jeweils 500 bis 1.000 repräsentativ Befragte als Grundlage genommen haben).
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